Unsere tiefste Angst ist nicht,

dass wir unzulänglich sind,

Unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten,

nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns: “Wer bin ich eigentlich,

dass ich leuchtend, begnadet,

phantastisch sein darf?”

Wer bist du denn, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Wenn du dich klein machst,

dient das der Welt nicht.

Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,

wenn du schrumpfst,

damit andere um dich herum,

sich nicht verunsichert fühlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit

Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns,

sie ist in jedem Menschen.

Und wenn wir unser eigenes Licht

Erstrahlen lassen,

geben wir unbewusst anderen

Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir uns von unserer eigenen

Angst befreit haben,

wird unsere Gegenwart

ohne unser Zutun andere befreien.

Der Text wird häufig als “Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria / Tshwane” bezeichnet – so auch ursprünglich an dieser Stelle. Er stammt jedoch von Marianne  Williamson (“A return to love” bzw. “Rückkehr zur Liebe”. Die Kommentare, die mich auf diese Spur gebracht haben, lasse ich stehen, auch wenn sie sich, wie erkennbar, auf eine frühere Version dieses Eintrags beziehen.

 P.S. Liu Xiobo, Friedensnobelpreisträger aus China, wird bisweilen schon mit Nelson Mandela verglichen. Von ihm gibt es auch einen Text in meinem Blog. Guckst du hier: http://kraftwort.wordpress.com/2010/12/15/liu-xiaobo-ich-habe-keine-feinde-und-keinen-hass/

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