Die Abstammung des Menschen Kapitel 19:

„Der hauptsächlichste Unterschied in den intellectuellen Kräften der beiden Geschlechter zeigt sich darin, dass der Mann zu einer grösseren Höhe in Allem, was er nur immer anfängt, gelangt, als zu welcher sich die Frau erheben kann, mag es nun tiefes Nachdenken Vernunft oder Einbildungskraft, oder bloss den Gebrauch der Sinne und der Hände erfordern. Wenn eine Liste mit den ausgezeichnetsten Männern und eine zweite mit den ausgezeichnetsten Frauen in Poesie, Malerei, Sculptur, Musik (mit Einschluss sowohl der Composition als der Ausübung), der Geschichte, Wissenschaft und Philosophie mit einem halben Dutzend Namen unter jedem Gegenstande angefertigt würde, so würden die beiden Listen keinen Vergleich mit einander aushalten. Wir können auch nach dem Gesetze der Abweichungen vom Mittel, welches Mr. Galton in seinem Buche über erbliches Genie so gut erläutert hat, schliessen, dass wenn die Männer einer entschiedenen Ueberlegenheit über die Frauen in vielen Gegenständen fähig sind, der mittlere Maßstab der geistigen Kraft beim Manne über dem der Frau stehen muss.“

Gefunden habe ich dieses Zitat in einem sehr lesenwerten Blogbeitrag über die – im Ggensatz zu Charles Darwin – leider fast völlig in Vergessenheit geratene Evolutionsautorin Antoinette Brown Blackwell – guckst Du hier:

http://www.chronologs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/gretchenfrage/2010-07-12/antoinette-brown-blackwell-eine-weibliche-antwort-auf-charles-darwin

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