Catharina Elisabeth Goethes Rezept für das neue Jahr

(Der Text wird gewöhnlich Goethes Mutter zugeschrieben, ihre Verfasserschaft ist jedoch äußerst zweifelhaft)

Man nehme 12 Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz,
Pedanterie und Angst,
zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Es wird jeden Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit
und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie
und eine Prise Takt.
Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen
kleiner Aufmerksamkeiten und
serviere es täglich mit Heiterkeit.

Außerdem gibt es in diesem Blog zum Jahreswechsel auch ein Gebet: https://kraftwort.wordpress.com/2010/12/29/gebet-zum-jahreswechsel-nach-dem-lied-eines-unbekannten-verfassers/

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