Trost ist nicht in den Dingen,
ist nicht in Ehre und Macht,
und keiner kann Trost erzwingen,
Trost ist wie Licht in der Nacht.

Die Dinge sind fremd und schweigen,
und die Macht, sie ist hart und ist kalt,
und die Welt ist keinem zu eigen,
und nichtig ist alle Gewalt.

Trost ist nur in dem Einen,
der unser Verderben gewandt,
und selig sind, die da weinen:
Gott hat uns den Tröster gesandt.

(Lindolfo Weingärtner)

Dieses und weitere lohnende Gedichte dieses brasilianisches Dichters gibt es hier:  http://www.lindolfow.com/04.htm

Advertisements