„Es ist für mich klar, dass in einer zunehmend digitalen Welt die gleichen ethischen Grundlinien gelten, wie in einer analogen.“
(„Internetbotschafterin“ Gesche Joost zit. nach: http://aktuell.evangelisch.de/artikel/110659/netzbotschafterin-joost-kritisiert-digitale-agenda)
Ein wohltuendes Wort von jemandem, die sicher nicht des internetfeindlichen Kulturpessimismus verdächtig ist (auch wenn ich armer digital immigrant nicht genau weiß, was eine „Internetbotschafterin“ ist …). Es wird im Moment bei Kirchens viel geschwurbelt, wie furchtbar anders (oder auch wie wunderbar chancenreich anders) alles wird, wenn die digitale Welt kommt (obwohl sie schon da ist) bzw. wenn wir „in sie hinein aufbrechen“ (obwohl wir schon drin sind). Dabei werden so einfache Wahrheiten vergessen, die deutlich machen, dass die wichtigsten Dinge sich gerade durch die Digitalisierung nicht verändern – die Grundlinien der Ethik zum Beispiel, und genauso auch nicht das Evangelium, das wir als Kirche zu verkündigen haben …

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