Bevor wir Deutschland in zwei Tagen zur „Silbernen Deutschen Einheit“ gratulieren, muss auch an das „Goldene“, sprich fünfzigjährige Jubiläum der „Ostdenkschrift“ erinnert werden. Am 1. Oktober 1965 erschien die Schrift des Rates der EKD mit dem Titel „Die Lage der Vertriebenen und das Verhältnis des deutschen Volkes zu seinen östlichen Nachbarn“ – der maßgebliche Impuls für die spätere Entspannungspolitik und damit letztlich der Start eines Prozesses, der dann 25 Jahre später die deutsche Einheit überhaupt erst möglich machte. Für mich frappierend, dass zwischen 1965 und 1990 auch „nur 25 Jahre“ liegen, genauso wie zwischen dem Vollzug der staatlichen Einheit im Jahr 1990 und heute …

Mehr zum Ostdenkschrift-Jubiläum gibt es hier:

http://www.ekd.de/presse/pm161_2015_50jahre_ostdenkschrift.html

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