Das wichtigste Ergebnis der 5. Kirchenmitgliedschaftsstudie in Kurzfassung: „Durch die Sichtbarkeit der Kirche in der Ortsgemeinde gewinnt die Kirche insgesamt ihre Sichtbarkeit“ (Gerhard Wegner, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD im Deutschen Pfarrerblatt 1/2016 S. 21) Die Zeit des „Ortsgemeinde-Bashing“ in der kirchlichen political correctness sollte also endlich vorbei sein. Noch habe ich aber nichts davon gehört, dass die kirchenleitenden Gremien der EKD sich von dem im Papier „Kirche der Freiheit“ enthaltenen Konzept verabschiedet hätten, nach dem 2030 nur noch ein Drittel der Pfarrstellen Ortsgemeinde-Pfarrstellen sein sollen … Und dass die Zwangsregionalisierung als Irrweg erkannt worden wäre, ist am Vorabend des Reformationsjubiläums leider auch immer noch nicht sichtbar, selbst wenn in der Tat der Regionalisierungsdurck auf die „gallischen Dörfer“  unter den Kirchengemeinden inzwischen abgenommen hat.

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