Bibel


Eine Viertelstunde Zeit sollte man für eine wirklich humorvoll erzählte biblische Geschichte schon ahben – dann kann man sich hier die „Ballade von Bileam und seiner sprechenden Eselin“ anhören. Empfehlenswert vor allem, wenn man das Buch „Der ganze Fisch war voll Gesang“ von Klaus Peter Hertzsch NICHT im Bücherschrank hat (wenn ich nur zwei Bücher zum AT besitzen dürfte wären es Westermanns Theologie des Alten Testaments und dieses).

 

 

Guckst Du HIER …

„Kurzfilme (neudeutsch: Short Cuts) zum Thema Gnade“ waren mir angekündigt, als ich die Seite öffnete meriket ich,d ass es sich nur um gefilmte Statements einzelner Personen handelt (die dabei immer eine Tasse Kaffee trinken, soviel handlung immerhin) Das hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ihc mir unter einem Film mehr Action vorgestellt hatte. Aber einzelne Beispiele davon haben mich doch sehr angesprochen – zum Beispiel diese Gedanken eines jungen Unternehmers, Dominik Hoffmann:

Auch der Bericht der syrischen Studentin Maream Kazah lässt „Gnade“ lebendig werden:

Zu allen Videos kommt man über die Seite der EKHN „Gott neu entdecken“

 

Die Berliner Stadtmission hat gemeinsam mit mehreren Gnadauer Gemeinschaftsverbänden das Theologische Studienzentrums Berlin gegründet. Zum Wintersemester 2017/18 startet dort der gemeinsam mit der Ev. Hochschule Tabor (Marburg) entwickelte Studiengang „Theologie, Sozialraum und Innnovation“.

„Studierende können dort in acht Semestern einen staatlich anerkannten Bachelor erwerben“, erklärt Andreas Schlamm von der Berliner Stadtmission. Der Studiengang solle dazu befähigen, Erneuerungsprozesse in bestehenden Gemeinden anzustoßen und sie stärker mit ihrem direkten sozialen Umfeld in Berührung zu bringen, neue Ausdrucksformen von Kirche und Diakonie zu initiieren und zu einer interkulturellen Öffnung von Gemeinden beizutragen.

„Die Berufsperspektive Theologie hat unter jungen Leuten, denen heute viele berufliche Möglichkeiten offenstehen, in den letzten zwei Jahrzehnten an Attraktivität eingebüßt“, so Schlamm. Der Fachkräftemangel sei auch in der Kirche spürbar. „Uns liegt am Herzen, junge Leute für ein praxisnahes Theologie-Studium zu begeistern, das sie für die gegenwärtigen missionarischen Herausforderungen in Deutschland vorbereitet.“

Ende April findet ein Interessentenwochenende in Berlin statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

(entnommen aus den Nachrichten von jesus.de)

 

HIER habe ich schon einmal auf die Bibelübersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson hingewiesen, die bearbeitet und neu aufgelegt worden ist – damals war gerade der erste Band erschienen, der die Thora und die prophetischen Sabbat- und Festtagslesungen (Haftarot) enthält. Jetzt gibt es den zweiten Band, in dem – wieder auf hebräisch und deutsch – die Prophetenbücher zu finden sind. Das sind nach jüdischem Verständis sowohl die „vorderen Propheten“ Josua, Richter, Samuel und Könige (die in der christlichen Tradition den „Geschichtsbüchern“ zugerechnet werden) als auch die „hinteren Propheten“ Jesaja, Jeremia und Ezechiel sowie das Zwölfprophetenbuch (die „kleinen“ Propheten von Hosea bis Haggai).  Für alle Theologen, die ihre Hebräischkenntnisse ab und zu etwas auffrischen wollen, aber auch für alle, die für ihre Predigtarbeit oder ihr Glaubensleben die Bibel möglichst gut verstehen wollen, ist diese Ausgabe m.E. eine große Hilfe. Übrigens hat – das habe ich gerade gelesen – auch Martin Luther sich bei seiner Übersetzung des Alten Testaments Rat bei Rabbinern und jüdischen Exegeten geholt, weil er in ihnen – bei allen Glaubensunterschieden – die „Experten“ für die hebräische Bibel sah. Diese Einstellung dürfte auch dazu geführt haben, dass er die nachchristliche (!) jüdische Kanonentscheidung anerkannte und die nicht auf hebräisch verfassten Bücher des AT (Jesus Sirach, Tobit usw..) als „Apokryphen“ verstand, also nicht als gleichwertige Teile des AT. Deshalb unterscheidet sich Inhalt und Aufbau einer evangelischen Bibel (z.B. der Luterhübersetzung) sich bis heute von einer katholischen Ausgabe (z.B. der Einheitsübersetzung). Auch dass wir im evangelischen Gottesdienst in der Regel den aaronitischen Segen aus 4. Mose 6 verwenden (wie im jüdischen Gottesdienst), dürfte mit diesem oft übersehenen Philosemitismus des „frühen“ Luther (der in der Wahrnehmung vom Antijudaismus des alten Luther nahezu verschluckt wurde) zu tun haben.

Hier nun die bibliographischen Angaben:

Die Propheten (hebräisch-deutsch) in der Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson revidiert und herausgegeben von Walter Homolka, Hanna Liss und Rüdiger Liwak Herder-Verlag Freiburg im Breisgau 2016 bzw. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2016 ISBN 978-3-534-26889-4

 

… kann man sich HIER als Video anschauen und anhören!

… und die intelligente Antwort der 14jährigen Laetitia Jennißen, entstanden im Jugendschreibwettbewerb von kath.net – guckst Du HIER

 

Nächste Seite »