Bibel


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Der Verein Deutsche Sprache hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zum „Sprachpanscher des Jahres 2017“ gekürt. Mehr als 2.100 Vereinsmitglieder hätten die EKD auf den ersten Platz gewählt, teilte der Verein am Freitag in Dortmund mit. Moniert wurde unter anderem eine gehäufte Verwendung englischer Begriffe. Der Verein beanstandete etwa sogenannte „godspots“, mit denen in vielen Kirchen kostenloses W-Lan angeboten wird.

Auch das Programm mit dem Motto „Segen erleben – Moments of Blessing“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (KHN) auf der Weltausstellung zum 500. Reformationsjubiläum in Wittenberg und die dort präsentierte interaktive Installation „BlessU-2“ stießen auf den Unmut der Sprachpuristen. Die Sprachpanscherei sei eine Verhöhnung Luthers, der für seine Bibelübersetzung oft wochenlang nach deutschen Wörtern gesucht habe, erklärte der Verein.

(Quelle: https://www.jesus.de/evangelische-kirche-zum-sprachpanscher-des-jahres-gekuert/)

Die EKD hat übrigens gekontert, sie nehme die Kritik mit „lutherischer Gelassenheit“. Was soll das sein? – Luther war vieles, durch Gelassenheit hat er sich m.E. kaum ausgezeichnet. Dafür war er ein wacher Geist – und hätte in der fraglichen Auseinandersetzung vermutlich tatsächlich auf der Seite des Vereins Deutsche Sprache gestanden und eher deren Anliegen sehr wenig gelassen, aber engagiert vertreten … Nächste Peinlichkeit der Replik: Die Kirche könne auch „retro panschen“, was sich auf die Lutherrevision 2017 beziehen soll, die in vielen Formulierungen aufs Original zurückgeht. Das ist natürlich erst recht wieder daneben, die eigene – heir durchaus gelungene Arbeit – mit dem Begriff „panschen“ zu belegen und mit der Formulierung „retro“ schon wieder auf Modebegriffe zurückzugreifen … O Tempora, o mores!

Schade, dass evangelische und katholische Kirche sich hier nicht einig sind! (Obwohl sie beim Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsjubiläum sich die Verpflichtung auferlegt haben, in ethischen Fragen die Einigkeit zu suchen!) Ich stimme an dieser Stelle der katholischen Kirche zu. Kardinal Marx hat in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz sich kurz und gut dazu geäußer (noch vor der Budnestagsentscheidung). Sein Statement im Wortlaut:

Kardinal Marx zur Debatte um die „Ehe für alle“

Zur aktuell in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Einführung der „Ehe für alle“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Die Deutsche Bischofskonferenz betont, dass die Ehe – nicht nur aus christlicher Überzeugung – die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Frau und Mann als prinzipiell lebenslange Verbindung mit der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben ist.

Wir sind der Auffassung, dass der Staat auch weiterhin die Ehe in dieser Form schützen und fördern muss.

Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen. Es ist auch wegen der von vielen Seiten geäußerten erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken völlig unangemessen, eine solche gesellschaftspolitische Grundentscheidung in diesem überstürzten Verfahren zu fällen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen.“

(http://www.dbk.de/presse/details/?suchbegriff=Marx&presseid=3424&cHash=f1fee24350fe86d4cf83c4581f9b57c1)

Eine Viertelstunde Zeit sollte man für eine wirklich humorvoll erzählte biblische Geschichte schon ahben – dann kann man sich hier die „Ballade von Bileam und seiner sprechenden Eselin“ anhören. Empfehlenswert vor allem, wenn man das Buch „Der ganze Fisch war voll Gesang“ von Klaus Peter Hertzsch NICHT im Bücherschrank hat (wenn ich nur zwei Bücher zum AT besitzen dürfte wären es Westermanns Theologie des Alten Testaments und dieses).

 

 

Guckst Du HIER …

„Kurzfilme (neudeutsch: Short Cuts) zum Thema Gnade“ waren mir angekündigt, als ich die Seite öffnete meriket ich,d ass es sich nur um gefilmte Statements einzelner Personen handelt (die dabei immer eine Tasse Kaffee trinken, soviel handlung immerhin) Das hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ihc mir unter einem Film mehr Action vorgestellt hatte. Aber einzelne Beispiele davon haben mich doch sehr angesprochen – zum Beispiel diese Gedanken eines jungen Unternehmers, Dominik Hoffmann:

Auch der Bericht der syrischen Studentin Maream Kazah lässt „Gnade“ lebendig werden:

Zu allen Videos kommt man über die Seite der EKHN „Gott neu entdecken“

 

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