Christentum


„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind, Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit …“ Viele halten nach wie vor diese Worte für die Antrittsrede eines Präsidenten (Nelson Mandela). Sie sind es nicht – könnten aber bald Worte einer Präsidentin sein, der US-amerikanischen Präsidentin nämlich. Marianne Williamson, die Verfasserin dieses bekannten Textes, will nämlich 2020 für das amerikanische Prädidentenamt kandidieren. Auf Ihrer Website zur Wahl findet man u.a, einen lesenswerten Artikel zu ihrer Interpretation der Trennung von Kirche und Staat – guckst Du HIER

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gospelIMpuls

Am 24. Februar 2019 starb Lothar Zenetti, katholischer Theologe und Dichter, Verfasser von so bekannten Texten wie „Was keiner wagt, das wagt zu denken“ und „Segne dieses Kind und hilf uns ihm zu helfen.“ Schon in den sechziger Jahren setzte er sich für Jazz und  Beat als Teil der Kirchenmusik ein. Ihn als Vertreter des „Neuen Geistlichen Lieds“ zu bezeichnen wäre zu wenig, zumal seine Texte weit mehr Substanz ahaben als vieles, was unter dem Label „NGL“ läuft. Alle, die an geistreichen Gottesdiensten interessiert sind, haben ih viel zu verdanken!

Hier ist Konstantin Weckers Version seines berühmten Gedichts:

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Rabbiner Ludwig Philippson hat im 19 Jahrhundert die hebräische Bibel ins Deustche übersetzt, die Übersetzung wurde in den letzten jahren revidiert und neu veröffentlicht. Auf die beiden ersten Bände, Thora und Propheten, habe ich bereits hingewiesen, jetzt ist auch der dritte Teil erschienen, der die Psalmen, das Buch Hiob, die Sprüche Salomos, das Lied der Lieder, Rut, die Klagelieder, Kohelet (Prediger), Daniel, Esra, Nehemia und die beiden Chronikbücher enthält – wieder mit dem hebräischen Text auf der einen Seite und der Übersetzung auf der danebenliegenden Seite sowie mit einer Einführung in die „Ketuvim“ von Deborah Kahn-Harris. Damit ist die Übersetzung der hebräischen Bibel nun komplett verfügbar.

Hier sind die bibliografischen Angaben:  Die Schriften (hebräisch-deutsch) in der Übersetzung von Rabbiner Ludwig Philippson revidiert und herausgegeben von Walter Homolka, Hanna Liss und Rüdiger Liwak unter Mitarbeit von Susanne Gräbner und Zofia H. Nowak Herder-Verlag Freiburg / Breisgau bzw. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt (Lizenzausgabe) 2018
ISBN 978-3-534-27063-7

Und hier ist ein Beispieltext – der 23. Psalm:
„Der Ewige ist mein Hirt“
Ein Psalm Davids. – Der Ewige ist mein Hirt, mir mangelt’s nicht. Auf grünen Auen lässt er mich lagern, zu Wassern der Ruhe leitet er mich. Mein Leben erquickt er: Er führt mich auf rechter Bahn, um seines Namens willen. – Auch wenn ich geh im Tal des Todesschattens, fürcht‘ ich kein Leid, denn du bist bei mir: Dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor einen Tisch im Angesicht meiner Bedränger, selbst mit Öl mein Haupt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade folgen mir all meine Lebenstage, ich werde bleiben in des ewigen Haus mein Leben lang.
(a.a.O. S. 61)

 

Besonderes Wochentreffen in Taize für Jugendliche von 18 bis 35
Wie im Juli 2017 zum Thema Migration wird es im Sommer 2019 möglich sein, sich eingehender mit ökologischen und umweltpolitischen Fragen zu befassen, insbesondere während der Besonderen Woche für Jugendliche von 18 bis 35 Jahren vom 25. bis 31. August.

(Fotos: Cédric Nisi)

Besondere Momente

  • Vormittags: Podiumsgespräche mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Ökologie – für alle, die diesen Wochenschwerpunkt gewählt haben
  • Nachmittags: Workshops für alle Teilnehmer der Woche
  • Praktische und künstlerische Aktivitäten in „Wanagi Tacanku“
  • Vertiefung der Themen in kleinen Gruppen

Themen der Vormittagstreffen

Das Programm wird in den nächsten Monaten bekanntgegeben; hier einige der geplanten Themen:

  • Unmittelbare Bedrohung durch den Klimawandel: Erfahrungsberichte
  • Die gegenwärtigen Probleme aus wissenschaftlicher Sicht
  • Hoffnung für die Schöpfung: als Glaubende vor den ökologischen Herausforderungen
  • Was kann ich selbst gegen den Klimawandel tun?
  • Junge Menschen fordern Politiker zum Handeln auf

An zwei Vormittagen werden konkrete Initiativen in den bestimmten Bereichen vorgestellt: Artenvielfalt, Energie, Recycling, Verschmutzung der Weltmeere usw.

In den kommenden Monaten werden in den sozialen Netzwerken und auf der Website von Taizé Einzelheiten zu den teilnehmenden Personen veröffentlicht.

Thementreffen in Wanagi Tacanku

Seit 2015 ist „Wanagi Tacanku“ der Ort für künstlerische Aktivitäten in Taizé. Jetzt soll ein Raum entstehen, an dem durch praktische und künstlerische Aktivitäten nach Wegen gesucht wird, respektvoll mit der Umwelt umzugehen. Wir suchen Jugendliche oder Vereine, die konkrete Vorschläge dazu machen oder mithelfen können (siehe unten).


Teilnahme

Man kann sich wie gewohnt über Kontakt und Anmeldung für dieses Wochentreffen anmelden.

Wer an diesem speziellen Programm teilnehmen möchte, dies bitte im Kommentarfeld bei der Anmeldung angeben.

Um bei der Vorbereitung mitzuhelfen

Um bei der Vorbereitung dieser Woche mitzuhelfen oder ein Thema bzw. einen Referenten vorzuschlagen, bitte an solidarity@taize.fr schreiben.

„Suche Frieden und jage ihm nach“: Dieser Bibelvers – Psalm 34, Vers 5 – ist die Jahreslosung 2019. Folgende Vertonungen (die meisten aus der „Kirchenmusikliste„) kann ich empfehlen:

Dreistimmiger Kanon von Martin Häupler  – einfach aber wirkungsvoll
Dreistimmiger Kanon von Wolfgang Richter  – schöne musikalische „Suchbewegung“
Vierstimmiger Kanon von Elke Landenberger – etwas anspruchsvoller, schöne musikalische Auslegung der Worte „Jage ihm nach“
Vierstimmiger Kanon von Jochen Rieger – eingängig-einfache Melodie, mit einer interessanten „Reibung“ (Dissonanz)
Vierstimmiger Kanon von Christa Kirschbaum – schöner Kanon, der sich zusammen mit der Liedzeile „Frieden gabst Du schon, Frieden muss noch werden …“ singen lässt

 

Fundstück in einem alten Losungsbuch:

Das Unbeträchtliche wieder zu betrachten
dem hilflos Kleinen eine Chance zu geben
das Unscheinbare aufleuchten zu lassen
dem Machtlosen die Stärke ansehen
das Niedrige hoch achten
und an Veränderung glauben –
auch das ist Weihnachten damals wie heute

(Ulrich Schaffer)

Die Gospelsängerin Aretha Franklin, Freundin von Martin Luther King und von Barack Obama, ist tot. Hier ist eines ihrer bekanntesten Lieder:

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