Christentum


Gefunden auf https://www.kirche-und-leben.de/artikel/udo-lindenberg-zeigt-zehn-gebote-beim-katholikentag/:

Vom 7. bis 21. Mai in Münster: Udo Lindenberg zeigt „Zehn Gebote“ beim Katholikentag

Udo Lindenbergs "Zehn Gebote" Foto: Patrick Kleibold (Bonifatiuswerk)

Mit seiner „Likörell-Technik“, bei der er die Bilder mit alkoholischen Getränken färbt, malte Panikrocker Udo Lindenberg 14 Bilder. „Udos 10 Gebote“ wurden unter anderem bereits in der Paderborner Gaukirche während des Liborifestes 2017 ausgestellt. (Foto: Patrick Kleibold, Bonifatiuswerk) …
Interessierte können die Ausstellung vom 7. bis 21. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster besichtigen. Beim Katholikentag kann sie am Donnerstag von 13 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 8.30 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 21 Uhr angeschaut werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Vereinen und einer Bildungseinrichtung zugute.
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Weihnachten kommt ja bekanntlich immer so plötzlich, die davorliegende Adventszeit erst recht – und bereits ab der Adventszeit in diesem Jahr 2018 sollen wir Pfarrer unsere Gemeinden nach einer neuen „Speisekarte des Wortes Gottes“  versorgen, soll heißen, nach der neuen „Ordnung der gottesdienstlichen Texte und Lieder“ predigen und die Gottesdienste gestalten. Erstaunlich, dass in unseren Konferenzen davon noch nicht die Rede war… Aber an ein paar versteckten Stellen im Netz kann man schon darauf stoßen – zum Beispiel HIER

gibt es HIER. Mitmachen dauert zehn Minuten!

In diesen Tagen ist Billy Graham im Alter von 99 Jahren verstorben. Er gilt neben Martin Luther King (mit dem er befreundet war!) als der wichtigste US-Amerikaner des 20. Jahrhunderts. Als Erinnerung an ihn und zum Weitertragen dessen, was ihm wichtig gewesen ist, gibt es heute diesen Beitrag:
Billy Graham erzählte in seinen Evangelisationen manchmal diese Geschichte:
Ein Kind steht in London weinend an einer Straßenkreuzung auf dem Bürgersteig und weint. Niemand beachtet es so richtig. Menschen hasten vorbei, Autos brausen vorüber, die Ampel wird grün und wieder rot. Schließlich entdeckt eine Frau das weinende Kind. Sie stellt ihre Einkaufstasche auf den Boden, bückt sich vor dem Kind, schaut ihm ins Gesicht und fragt: „Was ist denn los?“ Das Kind sagt: „Ich habe mich verlaufen. Ich weiß nicht wo ich bin. Ich sollte doch längst zuhause sein. Aber ich finde den Weg nicht!“ Die Frau trocknet erst einmal die Tränen und fragt: „Weißt Du denn Eure Adresse?“ Das Kind schüttelt traurig den Kopf. Die Frau hebt den Kopf des Kindes und sagt: „Schau Dich doch einmal um. Kannst Du irgendetwas sehen, was Du kennst?“ Und da sagt das Kind: „Da hinten: der Turm mit dem Kreuz auf der Spitze: Das ist unsere Kirche, die ist bei uns um die Ecke.“ Die Frau fragt: „Wenn wir dorthin gehen: Findest Du dann nach Hause?“ Das Kind nickt mit dem Kopf und sagt „Mhm. Ja.“ Da sagt die Frau: „Dann bringe ich Dich jetzt dorthin und von dort gehen wir nach Hause.“
Billy Graham sagte dazu: „Das ist der Grund, warum ich predige. Ich möchte so sein wie diese Frau. Ich möchte den Menschen, die die Orientierung verloren haben helfen, dass sie das Kreuz entdecken und nach Hause finden“

 

… die sich gemeinsam in ganz Europa gegen die Abschiebung von Menschen nach Afghanistan einsetzen – die „Europäer gegen die Rückführung nach Afghanistan“ (Europeans against Afghan deportations)! Am Wochenende 17./18. Februar gibt es in vielen europäischen Städten Demonstrationen gegen die Abschiebungen ins nirgends „sichere“ Afghanistan. Alle Demo-Termine findet man HIER

Stop Abschiebungen nach Afghanistan

In Liebe nehmen wir Abschied von Edwin Hawkins (*1943/8/16, †2018/1/15), Arrangeur und Dirigent des großartigen „Oh Happy Day„. Der sympathische Musiker hatte eine feste Bindung auch in die deutsche Chorszene und ist vielen in lebhafter Erinnerung. Nach einer größeren Solo-Tour zu Gast bei etlichen deutschen Chören 2015 kam er auch jetzt gerade wieder aus dem Schweizer und süddeutschen Raum nach Hause. Seine Schwester beschrieb ihn einmal als „Buzy Bee“, und das war er ganz sicher: Immer aktiv, ob er nun in der Welt unterwegs war oder mit seinem „Edwin Hawkins Music and Arts Seminar (EHMAS)“ die amerikanische Gospelszene vernetzte und förderte. Seinen liebevollen Blick für alle Chöre, die mit ihm sangen, wird niemand vergessen, der dabei war.
Nun singen die Engel unter seinem Dirigat.

geschrieben von Karsten Sievert , Mo. 15. Jan 2016:

(übernommen aus: http://www.gospelszene.de/news/4568-engel-singen-ab-heute-oh-happy-day/)

Ja, der Reformationstag 2017 war eine Supersache. Staatlicher Feiertag und brechend voller Gottesdienst. Und endlich mal gegen Halloween gewonnen, auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Kann man das widerholen? Vermutlich nicht? Sollte man das zu wiederholen versuchen? Auch das meines Erachtens nicht – obwohl die zumindest die norddeutschen Landeskirchen, wie es selbst bis in den Odenwald zu hören ist, genau das versuchen, nachdem die niedersächsische Landesregierung angeboten hat, irgnd einen zusätzlichen Feiertag zu spendieren. Sofort bringen sich die Kirchenleitungen in Stellung und fordern den Reformationstag, ausgerechnet. Mir ist er – trotz der gelungenen Ausnahme 2017 – zu düster, zu traditionsbehaftet. Zu Zeiten Kaiser Wilhelms hat man ihn deutschnational gefeiert (Schrecklichstes Beispiel: 1917 wurde von allen Kanzeln verlesen:„Wie unsere Väter im Glauben sich des Heldenmuts der Reformatoren, so wollen auch wir der dahingerafften Blüte unserer Söhne und Brüder uns wert erzeigen und bekennen: Ein feste Burg ist unser Gott – das Reich muss uns doch bleiben!“ – Zitat findet sich HIER) . Heute ist mit diesem Tag immer die notwendige Distanzierung vom Antijudaismus des alten Luther verbunden (obwohl es der philosemitische junge Luther war, der die Thesen anschlug). All das macht es nicht leicht, aus dem 31. Oktober dauerhaft nicht nur einen Gedenktag (mit Arbeitsfrei und Chance füpr Halloweenparties) zu machen, sondern einen wirklichen Reformations-FEIERtag zu machen …

Aber es gibt Alternativvorschläge, wenn es denn schon möglich ist, einen zusätzlichen stattlich geschützten Feiertag zu bekommen. Die interessanteste Idee findet sich m.E. HIER – Als Astrid-Lindgren-Fan habe ich schon seit Kindertagen „Mittsommer“ vermisst, das in den „Ferien auf Saltkrokan“ und in anderen Büchern der „Heiligen Astrid“ gefeiert wird. Als ich erstmals in Norwegen war und dann noch feststellte, dass das in Wirklichkeit „Sankt-Hans-Dag“ heißt, also der Johannistag ist und dann feststellte, dass es auch in Deutschland Gemeinden und Orte gibt, die ihn feiern (in einer hochlitiurgischen Gemeinde am Rande des Odenwaldes habe ich mehrfach eine Evangelische Messe zum Johannistag mit nschließendem Johannisfeuer erlebt) – da war mir klar: das wäre der ideale (und ökumenische!) Feiertag – für die Norddeustchen, die ja halbe Skandinavier sind, sowieso, aber auch in anderen Bundesländern. (Noch mehr Argumente findet man im verlinkten Artikel auf gospelimpuls.wordpress.com).

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