Musik


Sicher wird sich die Liste hier noch füllen – aber zwei Kanons zur Jahreslosung 2020 gibt es schon, auf die ich empfehlend hinweisen kann:

Jochen Rieger hat einen einfachen dreistimmigen Kanon veröffentlicht, den man gratis downloaden kann – er ist HIER zu finden

Und in der „Kirchenmusikliste“ gibt es ebenfalls bereits einen dreistimmigen Kanon von Wolfgang Richter – etwas anspruchsvoller, aber machbar. Er bringt durch Melodieführung und Harmonik etwas von der Zerrissenheit zum Ausdruck, die der Bibelvers „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ formuliert. Zu finden (ebenfalls zum Gratis-Download) ist der Kanon HIER

 

 

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gospelIMpuls

Am 24. Februar 2019 starb Lothar Zenetti, katholischer Theologe und Dichter, Verfasser von so bekannten Texten wie „Was keiner wagt, das wagt zu denken“ und „Segne dieses Kind und hilf uns ihm zu helfen.“ Schon in den sechziger Jahren setzte er sich für Jazz und  Beat als Teil der Kirchenmusik ein. Ihn als Vertreter des „Neuen Geistlichen Lieds“ zu bezeichnen wäre zu wenig, zumal seine Texte weit mehr Substanz ahaben als vieles, was unter dem Label „NGL“ läuft. Alle, die an geistreichen Gottesdiensten interessiert sind, haben ih viel zu verdanken!

Hier ist Konstantin Weckers Version seines berühmten Gedichts:

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„Suche Frieden und jage ihm nach“: Dieser Bibelvers – Psalm 34, Vers 5 – ist die Jahreslosung 2019. Folgende Vertonungen (die meisten aus der „Kirchenmusikliste„) kann ich empfehlen:

Dreistimmiger Kanon von Martin Häupler  – einfach aber wirkungsvoll
Dreistimmiger Kanon von Wolfgang Richter  – schöne musikalische „Suchbewegung“
Vierstimmiger Kanon von Elke Landenberger – etwas anspruchsvoller, schöne musikalische Auslegung der Worte „Jage ihm nach“
Vierstimmiger Kanon von Jochen Rieger – eingängig-einfache Melodie, mit einer interessanten „Reibung“ (Dissonanz)
Vierstimmiger Kanon von Christa Kirschbaum – schöner Kanon, der sich zusammen mit der Liedzeile „Frieden gabst Du schon, Frieden muss noch werden …“ singen lässt

 

Die Gospelsängerin Aretha Franklin, Freundin von Martin Luther King und von Barack Obama, ist tot. Hier ist eines ihrer bekanntesten Lieder:

Der deutsche Humanistentag erwartet im Juni dieses Jahres 800 Teilnehmer in Nürnberg. Vieles ist ähnlich wie beim Kirchentag: Es gibt Podiumsdiskussionen und Vorträge, einen „Markt der Möglichkeiten“ (der allerdings auch kommerziellen Anbietern offensteht), Kabarett und sogar ein Gospelkonzert! (Mit einer Vertonung der „Menschenrechte im Gospelsound“ so die werbende Formulierung).
Die selbst ernannten „Humanisten“ (was heute in der Regel „Atheisten“ meint, so als ob gläubige Menschen nicht am Humanum orientiert sein könnten – ich bin auch stolz auf meine humanistische Bildung ….) beklagen ja oft, dass Kirchentage öffentlich gefördert werden. Allerdings gilt das auch für den Humanistentag – die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stadt Nürnberg (bzw. ihr „Bündnis für Familien“) werden u.a. als Sponsoren genannt. Leider steht nirgends, wie hoch deren Zuwendungen sind. Erst wenn man wüsste, wie hoch die öffentliche Bezuschussung pro Teilnehmer ist (Kirchentage haben ungefähr die hundertfache Teilnehmerzahl …) könnte man beurteilen, ob da nicht vielleicht mit zweierlei Maß gemessen wird?

Inzwischen findet man auf der oben verlinkten Seite einen Dank für 5000,- € vom Stiftungsrat der Stadt Nürnberg. Bei der wie erwähnt üblichen hundertfachen Teilnehmerzahl an Kirchentagen müssten dann ja wenigstens 500.000 € von der jeweils veranstaltenden Stadt tolerabel sein für „Humanisten“, oder?

 

Leserfrage: Gibt es eine preiswerte Alternative zum Gospelkirchentag? (109,- E Teilnahmegebühr, 24,- € Übernachtung, 9,95 € für die CD …)

Antwort: Ja – wenn Du mit Deinem Chor in Norddeutschland zuhause bist. Von dort weiß ich: 35,- € pro Teilnehmer inkl. Noten und Tagesverpflegung am Haupt-Tag und einem vielfältigen Workshopangebot kostet die Teilnahme am „Norddeutschen Gospelchortreffen“ in Uelzen vom 7. bis 9. September (NGCT). Es findet bereits zum zehnten Mal statt und gilt als größtes und ältestes Gospelfestival im Norden.

Guckst Du auch HIER

(Schade, dass mein Odenwald nicht zu Norddeutschland gehört. Oder doch?)

10-norddeutsches-gospelchortreffen-vom-7-9-september-2018-in-uelzen

In Liebe nehmen wir Abschied von Edwin Hawkins (*1943/8/16, †2018/1/15), Arrangeur und Dirigent des großartigen „Oh Happy Day„. Der sympathische Musiker hatte eine feste Bindung auch in die deutsche Chorszene und ist vielen in lebhafter Erinnerung. Nach einer größeren Solo-Tour zu Gast bei etlichen deutschen Chören 2015 kam er auch jetzt gerade wieder aus dem Schweizer und süddeutschen Raum nach Hause. Seine Schwester beschrieb ihn einmal als „Buzy Bee“, und das war er ganz sicher: Immer aktiv, ob er nun in der Welt unterwegs war oder mit seinem „Edwin Hawkins Music and Arts Seminar (EHMAS)“ die amerikanische Gospelszene vernetzte und förderte. Seinen liebevollen Blick für alle Chöre, die mit ihm sangen, wird niemand vergessen, der dabei war.
Nun singen die Engel unter seinem Dirigat.

geschrieben von Karsten Sievert , Mo. 15. Jan 2016:

(übernommen aus: http://www.gospelszene.de/news/4568-engel-singen-ab-heute-oh-happy-day/)

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