Politik und Gesellschaft


„Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind, Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit …“ Viele halten nach wie vor diese Worte für die Antrittsrede eines Präsidenten (Nelson Mandela). Sie sind es nicht – könnten aber bald Worte einer Präsidentin sein, der US-amerikanischen Präsidentin nämlich. Marianne Williamson, die Verfasserin dieses bekannten Textes, will nämlich 2020 für das amerikanische Prädidentenamt kandidieren. Auf Ihrer Website zur Wahl findet man u.a, einen lesenswerten Artikel zu ihrer Interpretation der Trennung von Kirche und Staat – guckst Du HIER

Werbeanzeigen

Kann man das Grundgesetz verfilmen? Ja – jedenfalls den wichtigen Grundrechtsteil der Artikel 1 bis 20 (in Auswahl und geänderter Reihenfolge) – Guckst Du HIER

https://www.abendblatt.de/hamburg/article218363201/Das-Grundgesetz-Der-Film.html

Einem Ondit zufolge will die AfD eine weitere Pflichtimpfung einführen – die gegen Empathie. Sie möchten gerne, dass alle Menschen gegen Mitgefühl so immun sind wie sie …

Besonderes Wochentreffen in Taize für Jugendliche von 18 bis 35
Wie im Juli 2017 zum Thema Migration wird es im Sommer 2019 möglich sein, sich eingehender mit ökologischen und umweltpolitischen Fragen zu befassen, insbesondere während der Besonderen Woche für Jugendliche von 18 bis 35 Jahren vom 25. bis 31. August.

(Fotos: Cédric Nisi)

Besondere Momente

  • Vormittags: Podiumsgespräche mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Ökologie – für alle, die diesen Wochenschwerpunkt gewählt haben
  • Nachmittags: Workshops für alle Teilnehmer der Woche
  • Praktische und künstlerische Aktivitäten in „Wanagi Tacanku“
  • Vertiefung der Themen in kleinen Gruppen

Themen der Vormittagstreffen

Das Programm wird in den nächsten Monaten bekanntgegeben; hier einige der geplanten Themen:

  • Unmittelbare Bedrohung durch den Klimawandel: Erfahrungsberichte
  • Die gegenwärtigen Probleme aus wissenschaftlicher Sicht
  • Hoffnung für die Schöpfung: als Glaubende vor den ökologischen Herausforderungen
  • Was kann ich selbst gegen den Klimawandel tun?
  • Junge Menschen fordern Politiker zum Handeln auf

An zwei Vormittagen werden konkrete Initiativen in den bestimmten Bereichen vorgestellt: Artenvielfalt, Energie, Recycling, Verschmutzung der Weltmeere usw.

In den kommenden Monaten werden in den sozialen Netzwerken und auf der Website von Taizé Einzelheiten zu den teilnehmenden Personen veröffentlicht.

Thementreffen in Wanagi Tacanku

Seit 2015 ist „Wanagi Tacanku“ der Ort für künstlerische Aktivitäten in Taizé. Jetzt soll ein Raum entstehen, an dem durch praktische und künstlerische Aktivitäten nach Wegen gesucht wird, respektvoll mit der Umwelt umzugehen. Wir suchen Jugendliche oder Vereine, die konkrete Vorschläge dazu machen oder mithelfen können (siehe unten).


Teilnahme

Man kann sich wie gewohnt über Kontakt und Anmeldung für dieses Wochentreffen anmelden.

Wer an diesem speziellen Programm teilnehmen möchte, dies bitte im Kommentarfeld bei der Anmeldung angeben.

Um bei der Vorbereitung mitzuhelfen

Um bei der Vorbereitung dieser Woche mitzuhelfen oder ein Thema bzw. einen Referenten vorzuschlagen, bitte an solidarity@taize.fr schreiben.

Im Wahl-O-Mat für Bayern wird u.a. danach gefragt, was die Parteien vom Kirchenasyl halten. Eine wichtige Frage, wie ich finde, denn gerade bei meinen bayrischen Nachbarn müssen Engagierte in diesem Bereich ja inzwischen fürchten, kriminalisiert zu werden.
Die entsprechende These lautet: „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“
Dazu gab es Zustimmung von folgenden Parteien (Text und Begründung sind aus dem Wahlomat-Texten entnommen):
ÖDP: Die ÖDP stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ zu. Begründung der Partei: „Das Kirchenasyl ist Teil unserer christlich-abendländischen Kultur.”
GRÜNE Die Partei „GRÜNE“ stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ zu. – Begründung der Partei: „Wir achten das Kirchenasyl und wollen den bayerischen Sonderweg beenden, der dieses faktisch abschaffen möchte. Wir fordern in diesem Zusammenhang die Einstellung aller Strafverfahren gegen Geflüchtete, Haupt- und Ehrenamtliche.”
SPD: Die SPD stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ zu. – Begründung der Partei: „Wir schätzen die soziale Verantwortung, die die Kirchen übernehmen. Ihre Eigenständigkeit und ihre Möglichkeit, Kirchenasyl zu gewähren, halten wir für wichtig.”
FREIE WÄHLER: Die Partei „FREIE WÄHLER“ stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ zu. – Begründung der Partei: „Als FREIE WÄHLER bekennen wir uns zum Kirchenasyl. Es stellt ein wichtiges Institut dar, das es den Behörden ermöglicht, in speziellen Einzelfällen die Rechtslage und bestehende Ermessenspielräume noch einmal auszuloten und humanitäre Härten zu vermeiden. Das Kirchenasyl findet in unserer Rechtsordnung keine Anerkennung, gleichwohl wird mit Rücksicht auf die besondere Stellung der Kirchen in unserem Staat von Vollzugsmaßnahmen in Räumen der Kirche abgesehen. Auch das ist gelebtes Christentum.”

Ablehnung des Kirchenasyls:
PIRATEN Die Partei „PIRATEN“ stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ nicht zu. – Begründung der Partei: „Die PIRATEN treten für eine strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Deshalb darf keine Gruppe Sonderrechte erhalten”
FDP Die FDP stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ nicht zu. – Begründung der Partei: „Wir Freie Demokraten schätzen die Rolle der Kirchen in sozialen Fragen, insbesondere bei der Integration von politisch oder religiös Verfolgten, Kriegsflüchtlingen und Einwanderern. Wir treten jedoch für eine strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Deshalb sind bei Asylfragen ausschließlich staatliche Stellen, wie etwa das BAMF, zuständig.”
AfD Die AfD stimmt der These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“ nicht zu. – Begründung der Partei: „Kirchenasyl ist zu unterbinden und die für die eventuelle Gewährung von Kirchenasyl Verantwortlichen sind konsequent strafrechtlich zu verfolgen.”
„Neutrale“ Position (bei Licht besehen eher eine Ablehnung …)
CSU: Die CSU steht neutral zur These „Es sollen keine abgelehnten Asylbewerberinnen und -bewerber abgeschoben werden, solange ihnen in einer Kirche Schutz gewährt wird.“. – Begründung der Partei: „Wir achten das Kirchenasyl. Gleichzeitig muss aber klar sein, dass das Kirchenasyl nicht im rechtsfreien Raum stattfindet. Das Kirchenasyl darf nicht zu einer Missachtung rechtsstaatlicher Entscheidungen missbraucht werden und kann rechtsstaatliche Entscheidungen auch nicht ersetzen. Die Leitlinien der Kirche sehen für Kirchenasyl enge Voraussetzungen vor. Für rechtsstaatlich abgelehnte Asylbewerber ist Kirchenasyl in der Regel nicht vorgesehen.”

Seit die AfD im Bundestag sitzt, ist die deutsche Nationalmannschaft bei Fußball-Weltmeisterschaften immer in der Vorrunde ausgeschieden.

CSU Plakat für Flüchtlinge DgOeq1VX4AE45OK

Wie sich die Zeiten ändern: Wahlplakat der CSU von 1946 …

Nächste Seite »