Politik und Gesellschaft


Gefunden auf https://www.kirche-und-leben.de/artikel/udo-lindenberg-zeigt-zehn-gebote-beim-katholikentag/:

Vom 7. bis 21. Mai in Münster: Udo Lindenberg zeigt „Zehn Gebote“ beim Katholikentag

Udo Lindenbergs "Zehn Gebote" Foto: Patrick Kleibold (Bonifatiuswerk)

Mit seiner „Likörell-Technik“, bei der er die Bilder mit alkoholischen Getränken färbt, malte Panikrocker Udo Lindenberg 14 Bilder. „Udos 10 Gebote“ wurden unter anderem bereits in der Paderborner Gaukirche während des Liborifestes 2017 ausgestellt. (Foto: Patrick Kleibold, Bonifatiuswerk) …
Interessierte können die Ausstellung vom 7. bis 21. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster besichtigen. Beim Katholikentag kann sie am Donnerstag von 13 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 8.30 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 21 Uhr angeschaut werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Vereinen und einer Bildungseinrichtung zugute.
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Wie die neuen Autos unsere Städte verändern werden:

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BTW: 48 Personen würden auch bequem in einen Omnibus passen …

Ein Video zu einer Petition, die Schäferei als Beruf in Deutschland zu retten:

… die sich gemeinsam in ganz Europa gegen die Abschiebung von Menschen nach Afghanistan einsetzen – die „Europäer gegen die Rückführung nach Afghanistan“ (Europeans against Afghan deportations)! Am Wochenende 17./18. Februar gibt es in vielen europäischen Städten Demonstrationen gegen die Abschiebungen ins nirgends „sichere“ Afghanistan. Alle Demo-Termine findet man HIER

Stop Abschiebungen nach Afghanistan

Ja, der Reformationstag 2017 war eine Supersache. Staatlicher Feiertag und brechend voller Gottesdienst. Und endlich mal gegen Halloween gewonnen, auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Kann man das widerholen? Vermutlich nicht? Sollte man das zu wiederholen versuchen? Auch das meines Erachtens nicht – obwohl die zumindest die norddeutschen Landeskirchen, wie es selbst bis in den Odenwald zu hören ist, genau das versuchen, nachdem die niedersächsische Landesregierung angeboten hat, irgnd einen zusätzlichen Feiertag zu spendieren. Sofort bringen sich die Kirchenleitungen in Stellung und fordern den Reformationstag, ausgerechnet. Mir ist er – trotz der gelungenen Ausnahme 2017 – zu düster, zu traditionsbehaftet. Zu Zeiten Kaiser Wilhelms hat man ihn deutschnational gefeiert (Schrecklichstes Beispiel: 1917 wurde von allen Kanzeln verlesen:„Wie unsere Väter im Glauben sich des Heldenmuts der Reformatoren, so wollen auch wir der dahingerafften Blüte unserer Söhne und Brüder uns wert erzeigen und bekennen: Ein feste Burg ist unser Gott – das Reich muss uns doch bleiben!“ – Zitat findet sich HIER) . Heute ist mit diesem Tag immer die notwendige Distanzierung vom Antijudaismus des alten Luther verbunden (obwohl es der philosemitische junge Luther war, der die Thesen anschlug). All das macht es nicht leicht, aus dem 31. Oktober dauerhaft nicht nur einen Gedenktag (mit Arbeitsfrei und Chance füpr Halloweenparties) zu machen, sondern einen wirklichen Reformations-FEIERtag zu machen …

Aber es gibt Alternativvorschläge, wenn es denn schon möglich ist, einen zusätzlichen stattlich geschützten Feiertag zu bekommen. Die interessanteste Idee findet sich m.E. HIER – Als Astrid-Lindgren-Fan habe ich schon seit Kindertagen „Mittsommer“ vermisst, das in den „Ferien auf Saltkrokan“ und in anderen Büchern der „Heiligen Astrid“ gefeiert wird. Als ich erstmals in Norwegen war und dann noch feststellte, dass das in Wirklichkeit „Sankt-Hans-Dag“ heißt, also der Johannistag ist und dann feststellte, dass es auch in Deutschland Gemeinden und Orte gibt, die ihn feiern (in einer hochlitiurgischen Gemeinde am Rande des Odenwaldes habe ich mehrfach eine Evangelische Messe zum Johannistag mit nschließendem Johannisfeuer erlebt) – da war mir klar: das wäre der ideale (und ökumenische!) Feiertag – für die Norddeustchen, die ja halbe Skandinavier sind, sowieso, aber auch in anderen Bundesländern. (Noch mehr Argumente findet man im verlinkten Artikel auf gospelimpuls.wordpress.com).

Durch das Reformationsjubiläum sind wir ja gewohnt, kirchengeschichtliche Daten zu feiern – wer also das theologische Gedenken nach Luther fortsetzen will, kann sich im Jahr 2018 mit Karl Barth beschäftigen, der vor 50 Jahren gestorben ist. Auf diesem Blog habe ich das anlässlich seines 125. Geburtstages bereits getan – Wer also in der Tag-Cloud auf den nach wie vor groß geschriebenen Namen Karl Barth klickt, findet eine ganze Menge zum vermutlich größten Theologen des 20. Jahrhunderts (neben „Barnabas“ natürlich …)

Neun von zehn Kindern mit Trisomie 21 werden abgetrieben. Eine angehende  Journalistin, die selbst von dieser genetischen Besonderheit betroffen ist, kann man HIER kennenlernen! Wie dekadent ist unsere Gesellschaft eigentlich, wenn sie erlaubt, solchen Menschen das Lebensrecht zu verweigern?

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