Religion


Der deutsche Humanistentag erwartet im Juni dieses Jahres 800 Teilnehmer in Nürnberg. Vieles ist ähnlich wie beim Kirchentag: Es gibt Podiumsdiskussionen und Vorträge, einen „Markt der Möglichkeiten“ (der allerdings auch kommerziellen Anbietern offensteht), Kabarett und sogar ein Gospelkonzert! (Mit einer Vertonung der „Menschenrechte im Gospelsound“ so die werbende Formulierung).
Die selbst ernannten „Humanisten“ (was heute in der Regel „Atheisten“ meint, so als ob gläubige Menschen nicht am Humanum orientiert sein könnten – ich bin auch stolz auf meine humanistische Bildung ….) beklagen ja oft, dass Kirchentage öffentlich gefördert werden. Allerdings gilt das auch für den Humanistentag – die Bundeszentrale für politische Bildung und die Stadt Nürnberg (bzw. ihr „Bündnis für Familien“) werden u.a. als Sponsoren genannt. Leider steht nirgends, wie hoch deren Zuwendungen sind. Erst wenn man wüsste, wie hoch die öffentliche Bezuschussung pro Teilnehmer ist (Kirchentage haben ungefähr die hundertfache Teilnehmerzahl …) könnte man beurteilen, ob da nicht vielleicht mit zweierlei Maß gemessen wird?

Inzwischen findet man auf der oben verlinkten Seite einen Dank für 5000,- € vom Stiftungsrat der Stadt Nürnberg. Bei der wie erwähnt üblichen hundertfachen Teilnehmerzahl an Kirchentagen müssten dann ja wenigstens 500.000 € von der jeweils veranstaltenden Stadt tolerabel sein für „Humanisten“, oder?

 

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Leserfrage: Gibt es eine preiswerte Alternative zum Gospelkirchentag? (109,- E Teilnahmegebühr, 24,- € Übernachtung, 9,95 € für die CD …)

Antwort: Ja – wenn Du mit Deinem Chor in Norddeutschland zuhause bist. Von dort weiß ich: 35,- € pro Teilnehmer inkl. Noten und Tagesverpflegung am Haupt-Tag und einem vielfältigen Workshopangebot kostet die Teilnahme am „Norddeutschen Gospelchortreffen“ in Uelzen vom 7. bis 9. September (NGCT). Es findet bereits zum zehnten Mal statt und gilt als größtes und ältestes Gospelfestival im Norden.

Guckst Du auch HIER

(Schade, dass mein Odenwald nicht zu Norddeutschland gehört. Oder doch?)

10-norddeutsches-gospelchortreffen-vom-7-9-september-2018-in-uelzen

Gefunden auf https://www.kirche-und-leben.de/artikel/udo-lindenberg-zeigt-zehn-gebote-beim-katholikentag/:

Vom 7. bis 21. Mai in Münster: Udo Lindenberg zeigt „Zehn Gebote“ beim Katholikentag

Udo Lindenbergs "Zehn Gebote" Foto: Patrick Kleibold (Bonifatiuswerk)

Mit seiner „Likörell-Technik“, bei der er die Bilder mit alkoholischen Getränken färbt, malte Panikrocker Udo Lindenberg 14 Bilder. „Udos 10 Gebote“ wurden unter anderem bereits in der Paderborner Gaukirche während des Liborifestes 2017 ausgestellt. (Foto: Patrick Kleibold, Bonifatiuswerk) …
Interessierte können die Ausstellung vom 7. bis 21. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster besichtigen. Beim Katholikentag kann sie am Donnerstag von 13 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 8.30 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 21 Uhr angeschaut werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Vereinen und einer Bildungseinrichtung zugute.

In Liebe nehmen wir Abschied von Edwin Hawkins (*1943/8/16, †2018/1/15), Arrangeur und Dirigent des großartigen „Oh Happy Day„. Der sympathische Musiker hatte eine feste Bindung auch in die deutsche Chorszene und ist vielen in lebhafter Erinnerung. Nach einer größeren Solo-Tour zu Gast bei etlichen deutschen Chören 2015 kam er auch jetzt gerade wieder aus dem Schweizer und süddeutschen Raum nach Hause. Seine Schwester beschrieb ihn einmal als „Buzy Bee“, und das war er ganz sicher: Immer aktiv, ob er nun in der Welt unterwegs war oder mit seinem „Edwin Hawkins Music and Arts Seminar (EHMAS)“ die amerikanische Gospelszene vernetzte und förderte. Seinen liebevollen Blick für alle Chöre, die mit ihm sangen, wird niemand vergessen, der dabei war.
Nun singen die Engel unter seinem Dirigat.

geschrieben von Karsten Sievert , Mo. 15. Jan 2016:

(übernommen aus: http://www.gospelszene.de/news/4568-engel-singen-ab-heute-oh-happy-day/)

Durch das Reformationsjubiläum sind wir ja gewohnt, kirchengeschichtliche Daten zu feiern – wer also das theologische Gedenken nach Luther fortsetzen will, kann sich im Jahr 2018 mit Karl Barth beschäftigen, der vor 50 Jahren gestorben ist. Auf diesem Blog habe ich das anlässlich seines 125. Geburtstages bereits getan – Wer also in der Tag-Cloud auf den nach wie vor groß geschriebenen Namen Karl Barth klickt, findet eine ganze Menge zum vermutlich größten Theologen des 20. Jahrhunderts (neben „Barnabas“ natürlich …)

Bei einem Selbstmordattentat auf eine Kirche in Pakistan sind am Sonntag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und mehr als ein Dutzend verletzt worden. Wie der pakistanische TV-Sender Geo meldete, stürmten zwei Angreifer am Sonntag während des vorweihnachtlichen Gottesdienstes die methodistische Bethel Memorial Church in der Stadt Quetta, wo um die 400 Menschen versammelt waren. Einer der Attentäter sprengte sich offenbar im Kirchengebäude in die Luft, der andere wurde nach einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

Nun hat sich der „Islamische Staat“ (IS) zum Anschlag bekannt. Die Zahl der Todesopfer sei inzwischen auf mindestens neun gestiegen, berichteten lokale Medien am Montag. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Die Behörden verstärkten derweil die Sicherheitsvorkehrungen für Kirchen und Tempel.

(Quelle: jesus.de)

Unglaublich: Es liegt schon 110 Jahre zurück, dass Astrid Lindgren geboren wurde – aber wenn Kinder heute ihre Geschichten lesen (das tun sie!), dann sind die genauso frisch wie immer. Bei  mir steht „Astrid“ jedenfalls im persönlichen „Heiligenkalender“ …

File:Astrid Lindgren Grabstein.jpg

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