Religion


Die Bischöfe der evangelischen Kirchen in Niedersachsen haben gemeinsam mit ihren dortigen römisch-katholischen Kollegen eine Erklärung zum Feiern von Gottesdiensten an den Osterfeiertagen abgegeben. HIER kann man sie nachlesen!

Der achtfache Pfad nach dem Apostel Petrus
Nicht nur im Buddhismus gibt es einen „achtfachen Pfad“, auf dem der Mensch zum Guten gelangt. Auch Petrus beschreibt in seinem 2. Brief )2. Petr. 1,5) einen Weg mit acht Stationen, der zum erfüllten Leben führt.
Seine acht Schritte sind:

  1. Glauben
  2. Tugend
  3. Erkenntnis
  4. Mäßigkeit
  5. Geduld
  6. Frömmigkeit
  7. geschwisterliche Liebe
  8. Liebe zu allen Menschen

Wie hängen sie zusammen? Was geschieht zwischen den einzelnen Stufen?

  1. Glauben
    Wer Gott vertraut, der möchte auch nach seinen Geboten leben – nicht, weil ihn das in den Himmel bringt, aber weil er Gott liebt und ernstnimmt.
    Die Gewöhnung, die in diesem Bemühen eintritt, ist die
  2. Tugend
    Das alltägliche Leben mit den Geboten Gottes macht Erfahrungen in zweierlei Hinsicht: Die Gebote bewähren sich als hilfreich, realistisch, praktikabel. Aber sie führen den Menschen auch an Grenzen. Gerade der Tugendhafte, der den Wert der Gebote verinnerlicht hat, bleibt immer wieder hinter seinen Vorsätzen zurück. Die Praxis führt also zur
  3. Erkenntnis, dass Gott und sein Wort gut und volllkommen sind, ich aber unvollkommen und Sünder bin. Das macht bescheiden, mit anderen Worten, es führt zur
  4. Mäßigkeit
    In dieser Mäßgkeit werden der natürliche Anlagen des Menschen wie Zorn, Missgunst und Ungeduld gemildert. Ich werde barmherzig mit mir und den anderen und muss nicht mehr alles selbst erreichen. Das heißt, ich lerne
  5. Geduld
    Weil ich in dieser Geduld immer mehr spüre, dass ich das Gelingen meines Lebens nicht selbst in der Hand habe, frage ich konkreter nach Gott, strecke mich aus nach seiner Kraft. Dieses konkrete „im-Alltag-mit Gott-leben“ nennt man
  6. Frömmigkeit
    Sie ist nach Bezzel „der Entschluss, die Abhängigkeit von Gott als Glück zu bezeichnen“. Weil ich mich darin selber nicht mehr so wichtig nehme, fällt es mir leicht, auch die anderen anzunehmen, die ja genauso abhängig sind von Gott wie ich – ich weiß ja von mir selbst, dass ich durch meinen Glauben kein „besserer Mensch“ bin als andere und erwarte das auch nicht mehr von meinen Mitchristen. Das ist die alllmählichh selbstverständlich werdende
  7. geschwisterliche Liebe
    Weil die Liebe der Christen untereinander keinen Hochmut kennt, weitet sie sich von alleine aus auf alle Menschen, die ja die Liebe Gottes genauso nötig haben wie ich. So wie der Pfad meinen eigenen Egoismus überwindet, so passt auch, anders als in der Welt, zur engen Verbundenheit der Christen untereinander kein „Gruppen-Egoismus“. Es ist kein „Hier wir – dort die anderen“ Sondern ein „Wir – für und mit den anderen“. Das heißt, es wächst die
  8. Liebe zu allen Menschen, deren vornehmste Sehnsucht es ist, dass alle Menschen zu dem Glauben kommen, der den achtfachen Pfad in Gang bringt …

 

lightbox-32e0331603564b15da920c689a9dfce3In Norddeutschland gibt es eine schöne Idee: Am 15. März wird in Niedersachsen (genauer: in der Landeskirche Hannovers) zu einem Gospelsonntag aufgerufen – In den Gemeinden gestalten Gospelchöre die Gottesdienste mit und werben auch ein bisschen für den Gospelkirchentag in Hannover. Was ich daran gut finde: Die Gospelbewegung war und ist ja die vielleicht einzige nachhaltige Erneuerungsbewegung in unserer Volkskirche gewesen, die es in diesem Jahrtausend gegeben hat. Trotzdem leben manche Chöre neben den Gemeinden her. Ihre Beheimatung in den Gemeinden zu fördern, ist jede Anstrenung wert – udn allemal eine solche, eigentlich recht einfache Idee, die aber sowohl den Kirchengemeinden als auch den Chören eine positive Resonanz in der Öffentlichkeit verschaffen kann (wenn genügend Chöre und Gemeinden mitmachen)

Wer mehr darüber wissen will, guckt hier: https://www.gospelkirche-hannover.de/nachrichten/nachricht_2020_01_15 oder hier: https://gospelimpuls.wordpress.com/2020/02/01/gospelwind-in-norddeutschland-material-zum-gospelsonntag-online/

Und wer organisiert so etwas hier für den Odenwald? Oder an anderen Ecken in Deutschland?

Leider kommt es immer wieder vor, dass Geflüchteten die Abschiebung droht, obwohl sie auf Grund ihrer Konversion zum christlichen Glauben bei Rückkehr zum Beispiel in ihr muslimisches Heimatland noch größeren Repressalien ausgesetzt sein dürften als ohnehin schon. Deswegen hat die Menschenrechtsorganisation „open doors“ sehr vernünftige Forderungen an die Politik gerichtet, die man HIER nachlesen kann

https://www.opendoors.de/hilfe-weltweit/im-fokus/christliche-fluechtlinge-in-deutschland/schutz-fuer-konvertiten-vor-abschiebung-in-laender-mit-christenverfolgung/handlungsempfehlungen-und-forderungen

Ich habe die Schallplatte noch im Regal unter meinem funktionstüchtigen Plattenspieler – und erfahre gerade im Pro Magazon, dass sie vor jetzt 40 jahren veröffentlicht wurde. „Slow Train Coming“ ist ein Meilenstein, weil sie die erste LP war, die der (inzwischen zum Nobelpreisträger gewordene) Bob Dylan nach seiner Bekehrung zum christlichen Glauben veröffentlichte. Mehr dazu liest Du hier:

https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/2019/08/21/als-bob-dylan-zu-jesus-fand/

 

Sicher wird sich die Liste hier noch füllen – aber zwei Kanons zur Jahreslosung 2020 gibt es schon, auf die ich empfehlend hinweisen kann:

Jochen Rieger hat einen einfachen dreistimmigen Kanon veröffentlicht, den man gratis downloaden kann – er ist HIER zu finden

Und in der „Kirchenmusikliste“ gibt es ebenfalls bereits einen dreistimmigen Kanon von Wolfgang Richter – etwas anspruchsvoller, aber machbar. Er bringt durch Melodieführung und Harmonik etwas von der Zerrissenheit zum Ausdruck, die der Bibelvers „Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ formuliert. Zu finden (ebenfalls zum Gratis-Download) ist der Kanon HIER

 

 

Nach dem Synagogenanschlag und den Yom-Kippur-Morden in Halle/Saale ist am heutigen Freitag, 11.10. während des Synagogengottesdienstes eine Menschenkette um die Synagoge in Halle geplant. Alles Weitere im Aufruf der Evangelischen Kirche von Mitteldeutschland – HIER klicken!

Pressemitteilung_EKM_2019_10_10

Nächste Seite »