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Heute zum 100. Mal im Fernsehen: Das Nachtcafe mit Michael Steinbrecher. Bester Talk ever! Weil hier nicht zwischen Promis und Normalos unterschieden wird….

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gerade aufgespießt: „Wer sich selbst in der Mitte wähnt, ist oft provinzieller als das, was er für den Rand hält.“

Schade, dass evangelische und katholische Kirche sich hier nicht einig sind! (Obwohl sie beim Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsjubiläum sich die Verpflichtung auferlegt haben, in ethischen Fragen die Einigkeit zu suchen!) Ich stimme an dieser Stelle der katholischen Kirche zu. Kardinal Marx hat in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz sich kurz und gut dazu geäußer (noch vor der Budnestagsentscheidung). Sein Statement im Wortlaut:

Kardinal Marx zur Debatte um die „Ehe für alle“

Zur aktuell in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Einführung der „Ehe für alle“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Die Deutsche Bischofskonferenz betont, dass die Ehe – nicht nur aus christlicher Überzeugung – die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Frau und Mann als prinzipiell lebenslange Verbindung mit der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben ist.

Wir sind der Auffassung, dass der Staat auch weiterhin die Ehe in dieser Form schützen und fördern muss.

Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen. Es ist auch wegen der von vielen Seiten geäußerten erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken völlig unangemessen, eine solche gesellschaftspolitische Grundentscheidung in diesem überstürzten Verfahren zu fällen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen.“

(http://www.dbk.de/presse/details/?suchbegriff=Marx&presseid=3424&cHash=f1fee24350fe86d4cf83c4581f9b57c1)

Wo die FAZ recht hat, hat sie recht. Hier zum Beispiel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-liederbuch-15036612.html

Ich war leider nicht auf dem Kirchentag. Wurden die Liedfassungen in „gerechter Sprache“ (bzw. „sehrschlechter Sprache“) wirklich gesungen?

„Kurzfilme (neudeutsch: Short Cuts) zum Thema Gnade“ waren mir angekündigt, als ich die Seite öffnete meriket ich,d ass es sich nur um gefilmte Statements einzelner Personen handelt (die dabei immer eine Tasse Kaffee trinken, soviel handlung immerhin) Das hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ihc mir unter einem Film mehr Action vorgestellt hatte. Aber einzelne Beispiele davon haben mich doch sehr angesprochen – zum Beispiel diese Gedanken eines jungen Unternehmers, Dominik Hoffmann:

Auch der Bericht der syrischen Studentin Maream Kazah lässt „Gnade“ lebendig werden:

Zu allen Videos kommt man über die Seite der EKHN „Gott neu entdecken“

 

Nette Idee zum Reformationsjubiläum:

Ob es wirklich eine Predigt ist, weiß ich nicht – aber jedenfalls ein toller Text, und allemal predigttauglich:

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