Zeitgeist


Nach „Deutschland betet gemeinsam“ gibt es am Donnerstag vor Pfingsten wieder einen ökumenischen Gebetsaufruf – „Gemeinsam vor Pfingsten“, initiiert vom Gebetshaus Ausgburg. Der alte Gebetsruf „Komm, Schöpfer Geist“ („Veni Creator Spiritus) soll für die Zeit, in der die Corona-Pandemie Angst und Zerrissenheit hervorruft, neu aktualisiert werden.

Logo_Taube_V3 Gemeinsam vor Pfingsten

Alle näheren Infos gibt es auf der website https://gemeinsamvorpfingsten.org/

… und gutes Material dazu gibt es hier: klimafasten.deKlimafastenWebsiteBanner

Leider kommt es immer wieder vor, dass Geflüchteten die Abschiebung droht, obwohl sie auf Grund ihrer Konversion zum christlichen Glauben bei Rückkehr zum Beispiel in ihr muslimisches Heimatland noch größeren Repressalien ausgesetzt sein dürften als ohnehin schon. Deswegen hat die Menschenrechtsorganisation „open doors“ sehr vernünftige Forderungen an die Politik gerichtet, die man HIER nachlesen kann

https://www.opendoors.de/hilfe-weltweit/im-fokus/christliche-fluechtlinge-in-deutschland/schutz-fuer-konvertiten-vor-abschiebung-in-laender-mit-christenverfolgung/handlungsempfehlungen-und-forderungen

Alle demokratischen Parteien geben sich derzeit als „grüne Piratenpartei“, wollen vor allem Klimaschutz und Digitalisierung. Aber keine sagt, was das eigentlich bedeutet – außer dass man die Netze ausbauen will, was richtig ist und den Schulen PCs schenken möchte, was möglicherweise teilweise richtig ist.

Was wir aber tatsächlich brauchen ist eine kritische Digitalisierungskompetenz. Dass die nicht vorhanden ist, haben mir zwei Beispiel im Jahr 2019 gezeigt;

1. Der Bundesprädident veröffentlichte auf seinem Instagram-Account ein Foto, wie er im Zug sitzend mit Bleistift  letzte Notizen für eine Rede über die Digtalisierung einträgt. Völlig zu Unrecht brachte ihm das Kritik ein – wenn er die Notizen nicht am Laptop schreibe, habe er ja wohl von Digitalisierung keine Ahnung … Dabei ist das Gegenteil der Fall. Für das Thema „Zukunft des Automobilbaus“ bin ich ja auch nicht dadurch kompetent, dass ich jeden Weg mit dem Auto zurücklege, auch den zum Bäcker um die Ecke. Zukunftsorientierte Netzpolitik muss im Blick haben, dass das Internet auch für 10% des weltweiten Enerieverbrauchs zuständig ist und dass ich es sinnvollerweise eben nicht für alles benutze, sondern mein Nutzungsverhalten auch bei den neuen Medien kritisch reflektiere. So wie es inzwischen eine „Flugscham“ gibt, brauchen wir um des Klimaschutzes willen auch eine Streaming-Scham, denn gerade dafür ist der Energieverbrauch bisher unverschämt hoch.

2. Wohin unkritisch „digitalisierungsgeprägtes“ Denken führt, lässt sich auch daran erkennen, dass die meisten Menschen meinen, mit dem 1. Januar 2020 habe ein neues Jahrzehnt begonnen, was natürlich nicht stimmt. Denn das erste Jahrzehnt umfasste die Jahre 1-10, dementsprechend das zweite die Jahre 11-20, das dritte die Jahre 21-30 usw. Wer eine analoge Uhr verwendet, hat deutlich vor Augen, dass die erste Stunde die Spanne umfasst, bis der kleine Zeiger die 1 erreicht hat, die zweite den Raum bis zur 2 usw. Man sagt auch „Halb eins“ und „Dreiviertel eins“, wenn diese erste Stunde zur Hälfte oder zu drei Vierteln um ist. Wer eine Digitaluhr verwendet hat die Ziffernfolge 00.00 – 00.01 – 00.02 vor Augen – und bekommt suggeriert, Null sei eine Zahl und die Stunde nach Mitternacht sei die „nullte“ und nicht die erste Stunde des Tages. Digitalisierungskompetent ist aber nur, wer auch hier zunächst einmal das am Analogen geschulte Denken in Zusammenhängen beherrscht …

Ich habe die Schallplatte noch im Regal unter meinem funktionstüchtigen Plattenspieler – und erfahre gerade im Pro Magazon, dass sie vor jetzt 40 jahren veröffentlicht wurde. „Slow Train Coming“ ist ein Meilenstein, weil sie die erste LP war, die der (inzwischen zum Nobelpreisträger gewordene) Bob Dylan nach seiner Bekehrung zum christlichen Glauben veröffentlichte. Mehr dazu liest Du hier:

https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/musik/2019/08/21/als-bob-dylan-zu-jesus-fand/

 

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