Zeitgeist


Gefunden auf https://www.kirche-und-leben.de/artikel/udo-lindenberg-zeigt-zehn-gebote-beim-katholikentag/:

Vom 7. bis 21. Mai in Münster: Udo Lindenberg zeigt „Zehn Gebote“ beim Katholikentag

Udo Lindenbergs "Zehn Gebote" Foto: Patrick Kleibold (Bonifatiuswerk)

Mit seiner „Likörell-Technik“, bei der er die Bilder mit alkoholischen Getränken färbt, malte Panikrocker Udo Lindenberg 14 Bilder. „Udos 10 Gebote“ wurden unter anderem bereits in der Paderborner Gaukirche während des Liborifestes 2017 ausgestellt. (Foto: Patrick Kleibold, Bonifatiuswerk) …
Interessierte können die Ausstellung vom 7. bis 21. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster besichtigen. Beim Katholikentag kann sie am Donnerstag von 13 bis 22 Uhr, am Freitag und Samstag von 8.30 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 21 Uhr angeschaut werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Vereinen und einer Bildungseinrichtung zugute.
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BTW: 48 Personen würden auch bequem in einen Omnibus passen …

Ein Video zu einer Petition, die Schäferei als Beruf in Deutschland zu retten:

gibt es HIER. Mitmachen dauert zehn Minuten!

93jährig verstarb der geniale Jazzgitarrist Coco Schumann, der bis zu seiner Verhaftung durch die Nationalsozialisten 1943 in Berlin (trotz seiner jüdischen Abstammung und der Ächtung von „Negermusik“ durch die Nazis) erfolgreich in Berlin auftrat – und dies nach dem Krieg bis ins hohe Alter fortsetzte. Hier ist er zu hören:

Hier ein kleiner biografischer Einblick in seine Biografie (rbb-Glückwunsch zum 90. Geburtstag 2014):

Ja, der Reformationstag 2017 war eine Supersache. Staatlicher Feiertag und brechend voller Gottesdienst. Und endlich mal gegen Halloween gewonnen, auch in der öffentlichen Wahrnehmung. Kann man das widerholen? Vermutlich nicht? Sollte man das zu wiederholen versuchen? Auch das meines Erachtens nicht – obwohl die zumindest die norddeutschen Landeskirchen, wie es selbst bis in den Odenwald zu hören ist, genau das versuchen, nachdem die niedersächsische Landesregierung angeboten hat, irgnd einen zusätzlichen Feiertag zu spendieren. Sofort bringen sich die Kirchenleitungen in Stellung und fordern den Reformationstag, ausgerechnet. Mir ist er – trotz der gelungenen Ausnahme 2017 – zu düster, zu traditionsbehaftet. Zu Zeiten Kaiser Wilhelms hat man ihn deutschnational gefeiert (Schrecklichstes Beispiel: 1917 wurde von allen Kanzeln verlesen:„Wie unsere Väter im Glauben sich des Heldenmuts der Reformatoren, so wollen auch wir der dahingerafften Blüte unserer Söhne und Brüder uns wert erzeigen und bekennen: Ein feste Burg ist unser Gott – das Reich muss uns doch bleiben!“ – Zitat findet sich HIER) . Heute ist mit diesem Tag immer die notwendige Distanzierung vom Antijudaismus des alten Luther verbunden (obwohl es der philosemitische junge Luther war, der die Thesen anschlug). All das macht es nicht leicht, aus dem 31. Oktober dauerhaft nicht nur einen Gedenktag (mit Arbeitsfrei und Chance füpr Halloweenparties) zu machen, sondern einen wirklichen Reformations-FEIERtag zu machen …

Aber es gibt Alternativvorschläge, wenn es denn schon möglich ist, einen zusätzlichen stattlich geschützten Feiertag zu bekommen. Die interessanteste Idee findet sich m.E. HIER – Als Astrid-Lindgren-Fan habe ich schon seit Kindertagen „Mittsommer“ vermisst, das in den „Ferien auf Saltkrokan“ und in anderen Büchern der „Heiligen Astrid“ gefeiert wird. Als ich erstmals in Norwegen war und dann noch feststellte, dass das in Wirklichkeit „Sankt-Hans-Dag“ heißt, also der Johannistag ist und dann feststellte, dass es auch in Deutschland Gemeinden und Orte gibt, die ihn feiern (in einer hochlitiurgischen Gemeinde am Rande des Odenwaldes habe ich mehrfach eine Evangelische Messe zum Johannistag mit nschließendem Johannisfeuer erlebt) – da war mir klar: das wäre der ideale (und ökumenische!) Feiertag – für die Norddeustchen, die ja halbe Skandinavier sind, sowieso, aber auch in anderen Bundesländern. (Noch mehr Argumente findet man im verlinkten Artikel auf gospelimpuls.wordpress.com).

Neun von zehn Kindern mit Trisomie 21 werden abgetrieben. Eine angehende  Journalistin, die selbst von dieser genetischen Besonderheit betroffen ist, kann man HIER kennenlernen! Wie dekadent ist unsere Gesellschaft eigentlich, wenn sie erlaubt, solchen Menschen das Lebensrecht zu verweigern?

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