Als die Diakonisse mit einer Mitschwester am Morgen das Mutterhaus verlässt, sieht sie die Schmiererei neben der Eingangstür – jemand hat auf die Mauer gesprüht: „Gott ist tot! (Nietzsche)“

Die Mitschwester will die Polizei rufen. Doch die Diakonisse hat eine andere Idee. Sie holt einen Eimer mit Farbe und einen Pinsel und schreibt fein säuberlich darunter: „Nietzsche ist tot (Gott)“
Die anderen Erlebnisse der mutigen Diakonisse findest Du hier:

https://kraftwort.wordpress.com/2010/01/17/die-antwort-der-diakonisse-3/
https://kraftwort.wordpress.com/2010/01/16/die-mutige-diakonisse-2/
https://kraftwort.wordpress.com/2010/01/15/die-mutige-diakonisse-1/

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Als „Feierabendschwester“ hat die Diakonisse tatsächlich noch ihren Führerschein gemacht und fährt mit ihrem Auto in die inzwischen existierende sowjetische Besatzungszone.

Der Grenzbeamte fragt sie: „Haben Sie Waffen, Munition, Sprengstoff oder Drogen dabei?“

Schuldbewusst senkt die Diakonisse den Blick und sagt: „Oh, da habe ich wohl einen Fehler gemacht – ich wusste doch nicht, dass man so etwas hier braucht!“