1. Das Vaterunser als Bittgebet setzt Personalität voraus – und zwar sowohl für Gott, der angesprochen wird als auch für den Menschen, der es spricht.
Wird der Mensch als Person gesehen, so ist auch seine Freiheit (in welchen Formen und Grenzen auch immer) bereits vorausgesetzt: denn er wird damit gerade nicht nur als Arbeitskraft, als Wirtschaftsfaktor, als Risikopotential oder als funktionierendes „Rädchen im Getriebe” gesehen.

2. Die Anrede an Gott als „unseren Vater” setzt die Gleichheit der zum Sprechen dieses Gebetes berufenen Menschen voraus. Martin Luther dichtet völlig zutreffend in seinem  Vaterunser Lied (EG 344): „Vater unser im Himmelreich, der du uns alle heißest gleich Brüder sein und dich rufen an …”
Das Vaterunser beginnt also nicht nur mit der durch die personale Anrede implizierten Freiheit, sondern zugleich auch mit der Gleichheit und Brüderlichkeit der Menschen.
Wenn auch oft zwischen Freiheit und Gleichheit eine Spannung gesehen wird, so ist doch ein Minimum an Gleichheit – vor allem die Gleichheit vor den normgebenden Instanzen, also vor dem Gesetz oder eben auch vor Gott selbst, eine fundamentale Voraussetzung dafür, dass Menschen auch frei sein können. Die Unfreiheit der Sklaverei zum Beispiel hat ja gerade darin ihren Ursprung, dass eine Gleichheit der Menschen nicht anerkannt wird.

3. Die drei ersten Bitten zielen auf eine Anerkennung der Macht und des Willens Gottes – anders gesagt auf die Freiheit Gottes und nicht auf die Freiheit des Menschen. Sie scheinen also dem Anliegen der Freiheit des Menschen zu widersprechen: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe”. Vor allem im Zusammenklang mit dem Satz Jesu „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe” aus seinem Gebet in Gethsemane wirkt die dritte Bitte des Vaterunser wie ein Aufgeben der eigenen Willensfreiheit im Gegenüber zu Gott.

Aufs Ganze gesehen, müssen hier jedoch die Relationen „coram Deo” und „coram mundo” (oder „coram hominibus”) deutlich unterschieden werden. Im Gegenüber zur Welt (coram mundo) ist gerade der Mensch frei, der sich im Gegenüber zu Gott („coram Deo”) seiner Abhängigkeit bewusst ist. „Coram Deo” ist der Mensch nämlich in der Tat nicht frei, sondern abhängig von Gott – so wie der Mensch sich nicht wirklich frei entscheiden kann zu atmen oder es nicht zu tun: Wenn er sich – vermeintlich frei – entscheidet, nicht mehr zu atmen, bedeutet das seinen Tod und damit die endgültige Aufgabe seiner Freiheit.

Im Gegenüber zu Gott hat der Mensch allenfalls die Freiheit, „die Abhängigkeit von Gott als Glück zu bezeichnen”
(Hermann Bezzels Definition von Frömmigkeit, zu finden z.B. unter http://www.evangeliums.net/zitate/hermann_von_bezzel.htm)

4. Die Anerkennung von Herrschaft und Willen Gottes ist nicht selbst Freiheit, sie ist aber Voraussetzung der menschlichen Freiheit.
(Vgl. dazu: Hans-Joachim Kraus: Reich Gottes, Reich der Freiheit. Grundriss Systematischer Theologie. Neukirchener Verlag, 2. Auflage Neukirchen-Vluyn 1984  bzw. Herwig, Michael: Herrschaft Gottes, Freiheit des Menschen : biblische Perspektiven zur Neugestaltung der Gesellschaft. Wuppertal : Aussaat-Verlag 1977)

In einer Analogie kann das so verdeutlicht werden: Auch das Gewaltmonopol des Staates ist zunächst eine Einschränkung menschlicher Freiheit – der Staat kontrolliert den Waffenbesitz und verbietet mir die Freiheit, Rache zu üben. Gerade die Anerkennung dieses staatlichen Gewaltmonopols hilft aber dazu dass der Staat mir und jedem anderen die Freiheit schützen und erhalten kann.
Ähnlich drückt auch meine Anerkennung von Macht und Willen Gottes aus, dass ich gerade Gott zutraue, mir die Freiheit zu schenken, von der nun im Einzelnen die Bitten Vier bis Sieben des Vaterunsers handeln.

5. Die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse ist die Basis menschlicher Freiheit (bzw. Voraussetzung dafür, eine zugesprochene Freiheit auch tatsächlich nutzen zu können) Deshalb steht am Anfang der Dinge, die der Beter des Vaterunser für sich bzw. für die Menschen erbittet, das „tägliche Brot” – in Luthers Erklärung im Kleinen Katechismus (EG 806) zu Recht verstanden als Begriff für alles, was zum Leben notwendig ist.

6. Die fünfte Bitte „Vergib uns unsere Schuld” macht in besonderer Weise deutlich, dass Gott eine Freiheit schenkt, die kein Staat Menschen vermitteln und kein Mensch aus sich selbst heraus garantieren kann – die Freiheit von Schuld

Um so erstaunlicher ist es, dass gerade diese per se vom Menschen nicht zu vermittelnde Freiheit der Vergebung als einzige sofort von der Relation „coram Deo” in die Relation „coram hominibus” hineinwirkt bzw. hineinwirken soll: „Vergib uns unsere Schuld, so wie wir vergeben unsern Schuldigern”

7. Der Zusammenhang zwischen der von Gott erbetenen und geschenkten Vergebung und der dem Mitmenschen zu gewährenden Vergebung entspricht der Korrelation von Freiheit und Verantwortung. Wer Barmherzigkeit erfahren hat und immer wieder erfährt, hat die Verantwortung, sich auch selbst barmherzig zu verhalten (Vgl. Matth. 18: Gleichnis vom „Schalksknecht”)

8. Freiheit ist immer die Freiheit von etwas und die Freiheit zu etwas. Dies wird in der sechsten Bitte des Vaterunsers „und führe uns nicht in Versuchung” besonders deutlich. Die Freiheit von der Versuchung ist die Freiheit dazu, nun das Gute und Richtige auch zu tun. Wer z.B. von Suchtmitteln abhängig ist, hat nicht mehr die Freiheit dazu, das zu tun, was er eigentlich selbst schon als das Gute erkannt hat.

9. „und erlöse uns von dem Bösen” – dies ist als umfassende Bitte um Befreiung von allen Übeln zu verstehen.
Wird unter „dem Bösen” nicht nur (im grammatischen Neutrum) jegliches Übel, sondern (im grammatischen Maskulinum) „der Böse”, also der Satan verstanden, dann ist die Bitte in besonderer Weise die Bitte um Befreiung vom Tyrannen der Unfreiheit; denn der Satan ist einerseits – wie Gott – eine Macht, die stärker ist als der Mensch und andererseits aber – im Unterschied zu Gott –  eine solche Macht, die gerade die Unfreiheit des Menschen will und wirkt, die keine Schuld vergibt und den Grundbedürfnissen des Menschen nicht gerecht wird.

These 9 ½ : Die abschließende Doxologie, die vermutlich später dazugekommen ist, ist eine sinnvolle Rückkehr in das Vertrauen der ersten drei Bitten, dass Gott die Macht hat, die in den Bitten vier bis sieben erbetene Freiheit tatsächlich zu schenken, wobei dieses Vertrauen hier nicht mehr als Bitte, sondern als Lob Gottes formuliert wird.

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Im Themenjahr „Reformation und Toleranz“ gibt es hier im Blog immer wieder Zitate zum Thema „Theologie und Toleranz“. Unter http://www.akd-ekbo.de/files/ekbo_workshop_toleranz_dokum_120811.pdf habe ich gute Texte von einem Workshop der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste gefunden (also gerade bei denen, die oft als christliche Fundis angesehen werden und die die veröffentlichte Meinung am ehesten derIntoleranz verdächtigt!) .

Hier sind zwei Zitate daraus:

Michael Weinrich zieht am Ende eines interessanten Vortrages das Fazit: „Positive Toleranz ist … kein allgemein bestimmbarer Zustand
und keine durchdeklinierbare Haltung, sondern eine situationssensible Lebensform, die dem christlichen Bekenntnis in seiner Achtsamkeit für den
Nächsten in genuiner Weise entspricht.“

Und zum Thema „Mission und Toleranz“ gibt es dort folgenden Impuls:
1. These:
Nur wenn christliche Existenz missionarisch ist, ist sie auch tolerant.
2. Ausführung:
2.1. Christliche Existenz glaubt, dass Gottes Hinwendung allen Menschen (als seinen Geschöpfen) gilt; deshalb kann ihr kein Nächster egal sein.
2.2. Christliche Existenz ist überzeugt, dass alle Menschen in ihrem Geschöpf-Sein eine Ahnung von Gott haben (Röm. 1). Deshalb erkennt sie an, dass diese sich in den verschiedenen religiösen – und ich vermute: auch nichtreligiösen – Weltanschauungen als subjektive Rezeptionen der Schöpfungsoffenbarung Gottes ausprägt. Sie sucht deshalb diese Ausprägungen mit Entdeckerfreude in den verschiedenen religiösen (und nichtreligiösen) Weltanschauungen auf, tritt mit ihren VertreterInnen in Dialog und entdeckt  dabei respektvoll Gemeinsames und Verschiedenes und benennt es in  achtungsvoller Haltung.
2.3. Christliche Existenz vertraut auf den absoluten Wahrheitsanspruch Gottes in Jesus Christus. Deshalb tritt sie eigenen oder fremden Wahrheitsansprüchen mit Skepsis entgegen.
2.4. In diesem Bewusstsein nimmt sie den Auftrag Jesu (Mt. 28) als Auftrag zur Teilhabe an der missio dei (Hinwendung Gottes zu allen Menschen) an. Deshalb wird sie das, was sie selbst trägt, ohne Scheu, aber in einladender Haltung und um gelingende Kommunikation bemüht bezeugen.
2.5. Christlicher Existenz ist der Nächste niemals egal. Sie freut sich mit dem Nächsten und leidet mit ihm. Sie kämpft für seine Freiheit, seinen eigenen Weg gehen, seine eigene Weltsicht entwickeln und vertreten zu können. Sie kämpft ebenso dafür – wenn sie sich selbst Ernst nimmt –, dass der Nächste in seiner Freiheit auch das kennen lernen kann, was sie selbst trägt. Christliche Existenz, die von der Nächstenliebe geprägt ist, führt so sowohl zur Toleranz wie zur Mission.
(Pfarrer Jens Peter Erichsen)

Ergänzung am 21. Januar: Dieser Text wurde vom laizistisch-atheistischen Blogger „moment mal“ verlinkt – unter der grotesken Überschrift, es handele sich um einen „Schulungstext christlicher Taliban“! Wenn die Verlinkung dazu führt, dass der Text auch in den Kreisen der Atheismus-Fundis wirklich aufmerksam gelesen wird, für die eine solche intolerante Überschrift wohl gedacht ist, dann kann’s einen nur freuen – denn spätestens dann werden sie merken, dass engagierte Christen eben ganz und gar nicht mit Islamisten auf eine Stufe gestellt werden können. Wer nach der Lektüre des obigen Textes trotzdem noch die Gleichung „Evangelikal = Taliban“ aufstellt, weckt nicht nur Zweifel an der eigenen Toleranz, sondern vor allem daran, ob er überhaupt des Lesens kundig, geschweige denn zum Verstehen und Nachdenken fähig ist …

Peter Strucks bedeutendes Wort als Politiker war m.E. nicht das von der Freiheit, die am Hindukusch verteidigt wird. Sondern: Als er nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center von der Trauer der Amerikaner sprach, sagte er: „Heute sind wir alle Amerikaner“ – ein Pendant zu Kennedys „Ich bin ein Berliner“ – nur weiser und bescheidener, weil er wusste, dass wir nicht auf Dauer Amerikaner bleiben würden und es zB nach Newtown in der Frage eines „Grundrechts auf Waffenbesitz“ auch gar nicht sein können. Aber damals waren wir alle Amerikaner, das hat er richtig gesagt.

Noch bedeutender aber ist es vielleicht, dass Peter Struck sich bisweilen auch zum Glauben geäußert hat – zum Beispiel so:

Unter der Überschrift „Eine große Geborgenheit in Gott“ schreibt er zum 23. Psalm:  „Das tiefe Vertrauen, das hier zum Ausdruck kommt, ist für mich beeindruckend. Die Verse zeugen von einer großen Geborgenheit in Gott. Neudeutsch würden wir sagen: Die Seele in Gott baumeln lassen. Ich glaube, nur wenige Menschen können diesen Zustand des absoluten Sich-Verlassens auf den Hirten erreichen. Einer von ihnen ist … Franz von Assisi gewesen. Er hat diesen Psalm gelebt. Bewunderns- und beneidenswert.“

Aus: K. Jüsten, S. Reimers (Hg) Suchet der Stadt Bestes – die neue Politikerbibel Kiel 2006 S. 19

Hier ist die Fortsetzung der Zitate-Reihe zum Karl-Barth- und Coca-Cola Jahr (2011: 125 Jahre …):

„Wir fassen das Besondere, das Gott vom Menschen … haben will, zunächst ins Auge unter dem Begriff des dem Menschen gebotenen Feiertages …: Gott beansprucht nicht die ganze, sondern, weil die ganze, darum auch eine besondere Zeit – nicht nur das ganze, sondern, weil das ganze, darum auch ein besonderes Tun des Menschen. …

„Gedenke des Sabbath-Tages, daß du ihn heilig haltest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber der siebente Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott geweiht …“ (Ex.20,8-11) …

(Der Feiertag) gehört in besonderer Weise Gott und nicht dem Menschen, und eben dies soll der Mensch in der Weise akzeptieren, daß er ihn nicht für sich in Anspruch nimmt. Das Tun des Menschen an diesem Tag soll zwar kein Nichtstun, wohl aber im Verhältnis zu dem, was er anden anderen Tagen tut, ein Nicht-tun sein. Er soll in seiner Arbeit – nicht etwa um seinet- sondern um Gottes willen, aber gerade so zu seinem eigenen Heil – innehalten, um dann erst, am nächsten Tag, seine Arbeit wieder aufzunehmen. Er soll an diesem Tag zur Ehre Gottes feiern, sich freuen, frei sein. In dieser Feier, Freude und Freiheit wird er gehorsam sein. Sich ihr unter irgend einem Vorwand zu entziehen, wäre Ungehorsam. Das sagt das Gebot des Feiertages“

(Kirchliche Dogmatik Bd. III,4 S. 53f.)

Mit dem Nachdenken über das Sabbatgebot beginnt Karl Barth sein ethisches Nachdenken überhaupt. Er behandelt also die Unterbrechung der Arbeit, bevor er überhaupt von der Arbeit spricht. Die naheliegende Frage „Kann man den Feiertag verstehen, bevor man den Werktag verstanden hat?“ kehrt er um: „Kann man den Werktag, den Tag der Arbeit in seiner Beziehung zum Mitmenschen, kann man irgendeines seiner Gebote verstehen, bevor man den Feiertag verstanden hat?“ Schließlich wird deutlich, dass diese zunächst ungewohnte Reihenfolge mit seiner Umkehrung der klassischen Reihenfolge von Gesetz und Evangelium zur Formulierung „Evangelium und Gesetz“ zusammenhängt: „Kann man das Gesetz hören, bevor man das Evangelium gehört hat?“ (a.a.O. S. 55).

guckst Du hier (und klickst dort auf „like“ …) :

http://solidaritaetaegypten.wordpress.com/2011/02/08/erklarung-von-christinnen-und-christen-zum-umbruch-in-agypten/

Andere haben den diesjährigen Friedensnobelpreisträger, den chinesischen Menschenrechtler Liu Xiaobo schon mit Nelson Mandela verglichen. Mich erinnern seine Worte an Mahatma Ghandi: Ähnlich wie Ghandi ist zwar Liu Xiaobo kein Christ, hat aber einen Freundeskreis, in dem es Christen gibt und mein Eindruck ist, dass er vielleicht auf diesem Wege stark von Gedanken der Bergpredigt geprägt ist – so wie das ja auch bei Ghandi der Fall war. Jedenfalls haben mich seine Worte sehr bewegt, die aus einer Verteidigungsrede in seinem Prozess im Dezember 2009 stammen und die bei der Verleihung des Friedensnobelpreises gelesen wurden. Hier sind sie:

„Ich  möchte diesem System, das mich meiner Freiheit beraubt, noch sagen, dass ich zu meinen Überzeugungen stehe: Ich habe keine Feinde und keinen Hass. Keiner der Polizisten, die mich beobachtet, verhaftet und verhört haben, keiner der Staatsanwälte, die mich angeklagt haben, und keiner der Richter, die mich verurteilt haben, sind meine Feinde.

Eine Feindmentalität vergiftet den Geist einer Nation, zettelt einen brutalen moralischen Kampf an, zerstört die Toleranz einer Gesellschaft und die Mitmenschlichkeit.

Ich hoffe, über meine persönlichen Erfahrungen hinauszugehen, während ich auf die Entwicklung unserer Nation und den sozialen Wandel schaue, um der Feindseligkeit des Regimes mit äußerst gutem Willen zu begegnen und Hass mit Liebe zu zerstreuen

Es gibt keine Macht, die das Streben der Menschen nach Freiheit stoppen kann.“

Übrigens: Den Wortlaut der „Charta 08“, die von Liu Xiaobo mitverfasst wurde, findet man hier

„Kunden, die dieses Produkt angeschaut haben, könnten sich auch für folgendes Produkt interessieren:“ – oder vernünftig ausgedrückt: einen weiteren Text zum Thema Feindesliebe, dieses Mal aus dem Judentum, gibt es hier

Eine Frau war da, die war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, sei frei von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.

(Lukas 13,11.12-13)

Warum dieser Text zu meinen Lieblingsbibelstellen gehört:

Jesus schenkt den aufrechten Gang. Es stimmt nicht, dass der Glaube „kleinmacht“, niederdrückt, wie manche seiner Kritiker behaupten. Wer Jesu Wort hört und seine Nähe sucht, erfährt das genaue Gegenteil: Jesus richtet auf, er macht stark, er schenkt den freien Blick auf die Welt und den Mitmenschen. 

P.S.: Lust darauf, jeden Tag einen Bibelvers zu lesen? Guckst Du hier: www.losungen.de