Ein Lied für Karfreitag und einen Kanon für Ostersonntag findet man HIER

Auch für das kommende Jahr haben Mitglieder der von mir immer mal wieder besuchten „Kirchenmusikliste“ Kanons zur Jahreslosung komponiert – „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13)

Hier sind die Links:

Kanon von Patrick Heinemann 4stimmig d-moll
Kanon von Christian Stähr 4st dorisch
Kanon von Norbert Klose 3stimmg f-moll mit Klavierostinato (eher für Chor)
Kanon von Wolfgang Richter 4stimmig F-Dur mit Begleitung für Tasteninstrument, gemeindegeeignet
Kanon von Elke Landenberger 4stimmig d-moll, gemeindegeeignet

Da müsste für jeden etwas dabei sein …

Das Jahr hat zwar schon begonnen – aber natürlich soll es auch für 2015 wieder den Hinweis geben, wo man brauchbare Kanons zur Jahreslosung dieses Jahres findet. „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat“ aus dem Römerbrief (Kap. 15, Vers 7) ist auf alle Fälle ein Wort, bei dem es sich lohnt, es durch Singen noch intensiver in sich aufzunehmen! Hier sind die Links:
Kanon von Gerhard Behrens (relativ „ausführlich“) http://kirchenmusikliste.de/sites/default/files/jahreslosung_2015_-_nehmt_einander_an.pdf
Kanon von Christa Kirschbaum (kurz und gut): http://www.zentrum-verkuendigung.de/fileadmin/content/Zentrum_allgemein/Advent_und_Weihnachten/Weiteres_Material/Kanon_zur_Jahreslosung_2015.pdf
Kanon von Martin Häupler (auch nicht sehr schwer): http://kirchenmusikliste.de/sites/default/files/jahreslosung_2015_kanon.pdf
Kanon von Patrick Heinemann (reizvoll): http://kirchenmusikliste.de/sites/default/files/kanon2015ph.pdf
Kanon von Wolfgang Richter (einfach – wer’s weiß, ahnt zumindest den Gospelmusiker) http://kirchenmusikliste.de/sites/default/files/kanon_nehmt_einander_an_jalo_2015.pdf
Sucht euch etwas aus und habt viel Freude damit!

Wie in jedem Jahr kommt hier ein Hinweis auf Kanons zur Jahreslosung des neuen Jahres. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ – dieser Vers aus dem Hebräerbrief ist ja nicht so unmnittelbar eingängig – und gerade deshalb lohnt es sich m.E.. sich ihm auch musikalisch zu nähern. Zunächst habe ich gar nicht gedacht, dass das geht. Aber es geht – wie man sieht. Gleich vier Kanons haben die Mitglieder der „Kirchenmusikliste“ dieses Mal komponiert. Und hier sind sie zu finden:

http://www.der-schub-laden.eu/Downloads/Jahreslosung_2013_Haeupler.pdf (von Martin Häupler, leicht singbar)

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=2214&ENGINEsessID=1d89b323142f50bfd49a66df767959cd (Wolfgang Richter, leichtes Gospelfeeling)

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=2223&ENGINEsessID=1d89b323142f50bfd49a66df767959cd (Patrick Heinemann, leicht singbar)

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=2218&ENGINEsessID=1d89b323142f50bfd49a66df767959cd (Norbert Klose, kann mit „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ verbunden werden)

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – dieses Wort Jesu an Paulus ist die Jahreslosung für 2012. In der von mir zu solchen Gelegenheiten gern frequentierten „Kirchenmusikliste“ gibt’s dieses Mal erst einen Kanon zur neuen Jahreslosung – den Link gebe ich hier aber gerne schon mal weiter. Sollten dort weitere Versionen folgen (wie in den vergangenen Jahren) weise ich darauf später noch einmal hin.

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=1714&ENGINEsessID=6b3593797f584ccba6f9ece19da3dbdb

Der Kanon hat ein leichtes „gospel-Feeling“, ist aber, glaube ich, auch mit der Gemeinde „machbar“. Er betont mehr die Kraft als die Schwachheit- „Gospel“ heißt ja „gutes Kraftwort“, wie ich an anderer Stelle einmal ausgeführt habe (guckst Du hier: https://kraftwort.wordpress.com/2009/08/03/was-bedeutet-gospel/).

Praktisch finde ich den Vorschlag für eine Begleitung mit Tasteninstrument (wobei das, um den Rhythmus zu betonen, mit Klavier besser klingt als mit Orgel). Textlich entspricht er nicht genau der Jahreslosuing, weil er den Vers komplett wiedergibt: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“

Karl Barth über das „Geschriebene Wort Gottes“
(KD I,1 S. 110 und 111 – § 4 Das Wort Gottes in seiner dreifachen Gestalt)

Immer noch ist das „Jubiläumsjahr 125 Jahre Karl Barth und Coca Cola“, und deshalb gibt es auch in diesem Monat ein paar Gedanken von Barth zum Nach-denken. Ausgesucht habe ich diesen Abschnitt, weil der Oktober der Monat ist, der auf das Reformationsfest zuläuft. Zugegeben: Barths langer und komplizierter Satzbau ist hier besonders stark ausgeprägt. Langsam und laut lesen hilft!

Warum muss die Erinnerung der Kirche an Gottes geschehene Offenbarung immer wieder gerade die Bibel zum konkreten Gegenstand haben? … Die Bibel macht sich selbst zum Kanon. Die Bibel ist Kanon, weil sie sich als solcher der Kirche imponiert hat und immer wieder imponiert. … Wir müssen hier schon im Voraus auf den Inhalt der Heiligen Schrift verweisen. Das prophetisch-apostolische Wort  ist Wort, Zeugnis, Verkündigung und Predigt von  Jesus  Christus … Kraft dieses Inhalts imponiert sich die Schrift. …
Das große geschichtliche Paradigma für diese Entdeckung des in der Bibel kraft ihres Inhalts der Kirche gegebenen Kanons  ist die Anfangszeit der Reformation. Was sich in Wittenberg und Zürich in den zwanziger, in Genf in den dreißiger Jahren des 16. Jahrhunderts abgespielt hat, ist wie ein Bilderbuch zu dem eben Ausgeführten: Die Kirche sieht wieder, daß sie Christus mit seinen Gaben nicht in sich selbst hat, sondern von seinem, von außen zu ihr kommenden Wort gefunden werden muß. Sie sieht dies aber darum, weil sein Wort und eben in seinem Wort er selber sie schon gefunden hat, weil sie schon nicht mehr allein gelassen ist, weil Christus als ihr Gegenspieler und Widerpart eben im biblischen Wort bereits richtend und tröstend auf den Plan getreten ist. D.h. aber konkret: weil das Alte und das Neue Testament bereits zu ihr gesprochen, sich ihr bereits als „Kanon der Wahrheit“ aufgedrängt hat.

Wer einen Kanon zur Jahreslosung 2011 sucht, ist auch dieses Mal bei der Kirchenmusikliste richtig – allerdings gibt es dort, wenn ich richtig sehe, bisher erst eine Version (letztes Jahr gab es drei verschiedene Kanons). Die Vertonung des Bibelspruches aus Römer 12,21 („Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“) findet man hier:

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=1380&ENGINEsessID=e37dfb8d663cf4c24c77fbeffc57088d

Nachtrag: Inzwischen (Ende Dezember) gibt es dort vier verschiedene Fassungen der Jahreslosung. Man findet sie alle (und evtl. auch weitere, falls noch etwas dazukommt), wenn man in der Suchfunktion „2011“ eingibt.

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/search.php?action=search&ENGINEsessID=2cc1ecf56b47a9f732b3954510c11045

Besonders fetzig, aber vermutlich nur für Chöre und weniger für den Gemeindegesang geeignet, finde ich die Version von Elke Landenberger:

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=1392&ENGINEsessID=2cc1ecf56b47a9f732b3954510c11045