„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ – dieses Wort Jesu an Paulus ist die Jahreslosung für 2012. In der von mir zu solchen Gelegenheiten gern frequentierten „Kirchenmusikliste“ gibt’s dieses Mal erst einen Kanon zur neuen Jahreslosung – den Link gebe ich hier aber gerne schon mal weiter. Sollten dort weitere Versionen folgen (wie in den vergangenen Jahren) weise ich darauf später noch einmal hin.

http://www.kirchenmusikliste.de/dl/comment.php?dlid=1714&ENGINEsessID=6b3593797f584ccba6f9ece19da3dbdb

Der Kanon hat ein leichtes „gospel-Feeling“, ist aber, glaube ich, auch mit der Gemeinde „machbar“. Er betont mehr die Kraft als die Schwachheit- „Gospel“ heißt ja „gutes Kraftwort“, wie ich an anderer Stelle einmal ausgeführt habe (guckst Du hier: https://kraftwort.wordpress.com/2009/08/03/was-bedeutet-gospel/).

Praktisch finde ich den Vorschlag für eine Begleitung mit Tasteninstrument (wobei das, um den Rhythmus zu betonen, mit Klavier besser klingt als mit Orgel). Textlich entspricht er nicht genau der Jahreslosuing, weil er den Vers komplett wiedergibt: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“

Advertisements

„Seid ohne Furcht! Selbst wenn eines Tages die Kraft der Atome den kreisenden Erdball zersprengen sollte, dann wird sie doch nichts sein gegen jene Gewalt, die den Stein vom Grab hinwegwälzte. Jesus Christus hat ein für alle Mal den Tod besiegt, alles Grauen währt nur bis zum dritten Tag und jede Vernichtung ist eingeschlossen in seine und unsere Auferstehung.“

Inschrift am Portal der Kirche St. Michael auf dem Schwanberg bei Würzburg

„Der Heilige Geist schafft Glauben!

Er füllt dich nicht mit Licht, das alle Dunkelheit vertreibt,

und legt nicht eine Kraft in dich, die dich zum Helden macht;

aber er lehrt dich,

die Hand Jesu fassen in der festen Zuversicht: Du bist mein Hirte;

und er lehrt dich,

den Weg Jesu gehen in der Gewissheit: das ist Gottes Weg.“

Adolf Schlatter

Wir haben bei einem Elternabend zusammengetragen, was die Eltern der Konfirmanden den Jugendlichen wünschen. In alphabetischer Reihenfolge wurden genannt:

Abschluss

gute Ausbildung

Bodenständigkeit

Christliches Fundament

Ehrlichkeit

Erfolg
beruflichen Erfolg

schulischen Erfolg

Familie

Familiären Halt

eigene Fehler eingestehen

Freiheit

Freude

Freunde
wirkliche Freunde

Freunde fürs Leben

Frieden
Geborgenheit

Geborgenheit in Familie und Glaube

Gesundheit
Glauben
Glück
 
 
 
 
 

 

Gottvertrauen

Herausforderungen annehmen

Hoffnung

Kampfgeist

Kompromissbereitschaft

Kraft

Liebe
Nächstenliebe

Offenheit

Perspektiven

Rückgrat

Selbständigkeit

Selbstbewusstsein
gute Selbsteinschätzung
Selbstvertrauen
Sorgenfreie Zukunft

Soziale Sicherheit

Träume

Unabhängigkeit

Verständnis

Vertrauen

Vertrauen in andere

Verwirklichung der Wünsche, soweit das möglich ist (Beruf, Lebensplanung)

Viel Liebe

auf dem geraden Weg bleiben

eigenen Weg finden

Ziele

Zielstrebigkeit

Zufriedenheit
Zuhören können

Zuversicht

Am häufigsten genannt wurden Zufriedenheit, Gesundheit, Glaube und Glück. Aus den Wünschen wurde das Fürbittgebet formuliert, das Eltern im Konfirmationsgottesdienst gesprochen haben.

P.S.: Mehr zum Thema Konfirmation in diesem Blog: https://kraftwort.wordpress.com/2010/05/17/ein-gesprach-uber-die-frage-warum-lasse-ich-mich-mich-konfirmieren/

Geeignete Konfirmationssprüche sind hier zu finden:

https://kraftwort.wordpress.com/2010/05/20/eine-auswahl-an-schonen-bibelspruchen-zum-beispiel-zur-taufe-zur-konfirmation-oder-zur-trauung/

„Und so sage ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes:

Es gibt keine Materie an sich. Jegliche Materie entsteht und besteht einzig nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt, und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewig abstrakte Kraft gibt – es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum Mobile ( das aus sich selbst bewegte ) zu finden – so müssen wir hinter dieser Kraft bewussten, intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund der Materie, nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche ( der Boden ), denn diese Materie bestünde, wie wir es schon gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. – Weil es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen. Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT“

(Max Planck, deutscher Physiker geb. 23. April 1858)

Mögest du dankbar und allezeit bewahren in deinem Herzen
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben.
Mögest mutig du stehen in deiner Prüfung,
wenn der Gipfel, den es zu ersteigen gilt,
schier unerreichbar scheint.
Möge jede Gottesgabe in dir wachsen
dass sie dir helfe,
die Herzen jener froh zu machen, die du liebst.
Mögest du immer einen wahren Freund haben, der Freundschaft wert,
der dir Vertrauen gibt, wenn es dir an Licht gebricht und Kraft
Dass du dank ihm den Stürmen standhälst
und so die Höhen doch erreichst
Möge in Freud und Leid
das Lächeln und die Huld des Mensch gewordenen Gottessohnes mit dir sein
und dass du allezeit so innig ihm verbunden bist,
wie Er es sich für dich ersehnt.

P.S.
1. Gleich drei irische Segenstexte findet man hier: http://gospelimpuls.wordpress.com/2014/11/05/dreimal-irischer-segen/ – Im gleichen Blog gibt es auch das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ verbunden mit einem meditativen Gebet: https://gospelimpuls.wordpress.com/2014/11/26/fur-advent-und-weihnachten/

2. Wer nicht nur für Weihnachten, sondern auch schon für die Adventszeit einen schönen Text sucht, kann sich ja einmal das Adventsgebet in meinem Blog anschauen:

https://kraftwort.wordpress.com/2010/11/27/adventsgebet/

3. Und wer etwas Aktuelles zum weihnachtlichen Thema „Frieden auf Erden“ sucht, ist hier vielleicht richtig:

https://kraftwort.wordpress.com/2010/12/15/liu-xiaobo-ich-habe-keine-feinde-und-keinen-hass/

4. Wer schließlich – wenn Weihnachten vorbei ist – nach einem Text fürs Neue Jahr sucht, dem empfehle ich einen schönen Text, der gewöhnlich der Mutter vom Dichterfürsten Goethe zugeschrieben wird: https://kraftwort.wordpress.com/2010/12/25/rezept-fur-das-neue-jahr/.

Einem Ondit zufolge fragt sich der geneigte Leser, warum er auf der Kraftwortseite von einem Nilpferd angesehen wird?

Der Grund ist einfach: Ich kenne dieses Nilpferd persönlich, habe ihm aus nächster Nähe im Shire-River in die Augen geschaut und wir haben uns sofort verstanden. Es hatte deshalb auch nichts dagegen, dass ich es fotografiere.

Zweitens habe ich gelernt, dass Nilpferde zwar sehr friedliche, aber auch sehr kraftvolle Tiere sind – trotz ihrer friedlichen Absichten sind sie die gefährlichsten Tiere Afrikas. Wer einem Krokodil zu nahe kommt, hat noch durch Flucht eine Chance. Oder er verliert nur die Hand, die es ihm abbeißt. Wer sich jedoch mit einem Nilpferd anlegt, hat definitiv keine Chance …

Drittens erinnert es mich an Albert Schweitzer. Von ihm wird berichtet, dass er einmal auf einer Bootsfahrt auf einem afrikanischen Fluss zwischen Nilpferden entlangfuhr. Und genau in diesem Moment fuhr ihm der Satz in den Sinn: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ – und aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte er das Konzept der „Ehrfurcht vor dem Leben“. M.E. ist das eine Schlüsselerkenntnis, die auch in den ethischen Diskussionen unserer Tage (z.B. in der Frage der Tötung auf Verlangen, euphemistisch aktive Sterbe-„Hilfe“ genannt)  noch nicht mit allen Konsequenzen berücksichtigt worden ist.