Erstaunlich: Da hat die EKD eine Orientierungshilfe herausgebracht, die das Kreuz Jesu für Menschen von heute verständlich machen soll – und dann verzichtet sie darauf, sie öffentlich vorzustellen aus Rücksicht auf die Flugzeugkatastrophe. Dabei ist der Blick aufs Kreuz Jesu gerade in einer solchen Situation nötig und Grundlage allen christlichen Beistands, der ja gerade in dieser Zeit vielfältig gefordert ist. Aufmerksam geworden auf dieses merkwürdige Verhalten der EKD-Verantwortlichen bin ich durch folgenden Artikel, den ich gerne zur Lektüre empfehle:

http://www.christundwelt.de/detail/artikel/wenn-nicht-jetzt-wann-dann/

Ganz gelesen habe ich die Orientierungshilfe zwar noch nicht. Aber nach dem, was ich schon weiß, braucht sich die Kiriche dieser Worte keineswegs zu schämen. (Sie sind allemal besser als das Familienpapier, bei dem es leider überhaupt keine Zurückhaltung bei der Vermarktung gegeben hat …) . Den Text findet man übrigens hier: http://www.ekd.de/download/fuer_uns_gestorben2015.pdf

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Die christliche Botschaft ist nun auch in den Süßigkeitenregalen britischer Supermärkte zu finden. Der Schokoladenhersteller „Meaningful Chocolate Company“ (Sinnstiftende Schokoladenfirma) verkauft nicht nur Schokoladenostereier, sondern erklärt auf den Verpackungen auch gleich die Bedeutung des christlichen Feiertages.

 Es heißt „The Real Easter Egg“ (Das wahre Osterei), ist aus fair gehandelter Schokolade und steht seit einigen Tagen auf den Produktlisten großer britischer Supermarktketten wie „Tesco“ und „Morrisons“. Das Ei fällt nicht nur durch seine bunte Verpackung auf, die den Hügel Golgatha mit drei Kreuzen und ein Ei vor einer aufgehenden Sonne zeigt. Auch der Inhalt scheint ungewöhnlich: Neben dem Schokoladenosterei findet der Käufer dort die Ostergeschichte, ein Poster und Aufkleber. Auf der Innenseite des Deckels steht schließlich ein Vers aus dem Markus-Evangelium.

 Seit drei Jahren gibt es „The Real Easter Egg“ nun schon. Aber zum ersten Mal ist es auch in Supermärkten wie „Sainsbury´s“ und „Co-op“ zu kaufen. Dafür sollen Lobbyisten rund drei Jahr lang gekämpft haben, heißt es in der britischen Zeitung The Telegraph. „Ich habe im vergangenen Jahr viele Einkaufsmärkte angeschrieben und ermutigt, das ‚Real Easter Egg‘ zu vertreiben“, sagte der Bischof von Hereford, Anthony Priddis, gegenüber der Zeitung. „Ich freue mich, dass sie die Aufforderung ernst genommen haben. Ich will außerdem alle Einkäufer auffordern, nach dem ‚Real Easter Egg‘ zu suchen und sich zu beschweren, falls es nicht vorrätig sein sollte.“

Ostern in der Box

 In Großbritannien werden jährlich rund 80 Millionen Schokoladenostereier verkauft. Das Unternehmen „Meaningful Chocolate Company“ rechnet mit einem Verkauf von mehr als 300.000 Ostereiern für 2013. „Es ist unser Ziel, den Ostereier-Markt langfristig zu verändern, indem wir ihn spiritueller, großherziger und glaubwürdiger machen“, sagte der Gründer des Schokoladenherstellers, David Marshall. „Das ist ein großer Durchbruch. Es ist das einzige Ei, dass die Bedeutung von Ostern in einer Box erklärt.“ 

 Wie das britische Onlinemagazin Christian Today berichtet, gibt es zu dieser Aktion ein Lied der Musikerin Tara Mathews. Auch darin wird die Bedeutung der Kreuzigung und Auferstehung Jesu erklärt. „In Three Days“ steht zum kostenlosen Download auf dem Musikportal iTunes bereit. In einem Begleitvideo zu dem Song sagt der Missionsbischof der Kirche von England, Graham Cray: „Ich freue mich, den Song ‚In Three Days‘ von Tara Mathews kommentieren zu dürfen, um an die wahre Bedeutung des Osterfestes, der Feiertage zur Auferstehung Jesus, zu erinnern: An das Event, welches die Welt  laut Christentum für immer verändert hat.“

(aus: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews%5Btt_news%5D=191261&cHash=abd36ee10c02fbc389a384a70094330e)

Es ist kurz nach der Wende. Eine junge Familie aus der gerade noch existierenden DDR besucht zum ersten mal ihre Verwandten im Westen. Beim Dorfrundgang treffen sie mich, den Dorfpfarrer und fragen mich, ob sie einmal in die Kirche schauen können. Ich gehe mit ihnen hinein. Der Junge ist fünf oder sechs Jahre alt und schaut sich neugierig um. „Er ist noch nie in einer Kirche gewesen“ sagen mir die Eltern.

Er schaut auf das Altarbild. Jesus am Kreuz hat einen großen goldenen Heiligenschein. Der Junge zeigt darauf und sagt: „Oh, da ist ja ein König“
Er will wissen, wer das ist und ich erzähle ihm etwas von Jesus.
Jetzt erst bemerkt er, dass Jesus Nägel in den  Händen und Füßen hat. Und er sagt: „Ih, die haben ihm wehgetan!“
Er möchte wissen, wie das kam und ich erzähle ihm etwas von Jesu Passion.
Er staunt und sagt: „Und er hat sich überhaupt nicht gewehrt?“
Ich bestätige ihm das und er meint: „Dann muss er die Menschen ja liebgehabt haben!“
(aus: Wolfgang M. Richter Gospelimpuls Gütersloher Verlagshaus – siehe http://www.randomhouse.de/Paperback/GOSPELIMPULS/Wolfgang-M-Richter/e414914.rhd)