Besonderes Wochentreffen in Taize für Jugendliche von 18 bis 35
Wie im Juli 2017 zum Thema Migration wird es im Sommer 2019 möglich sein, sich eingehender mit ökologischen und umweltpolitischen Fragen zu befassen, insbesondere während der Besonderen Woche für Jugendliche von 18 bis 35 Jahren vom 25. bis 31. August.

(Fotos: Cédric Nisi)

Besondere Momente

  • Vormittags: Podiumsgespräche mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Ökologie – für alle, die diesen Wochenschwerpunkt gewählt haben
  • Nachmittags: Workshops für alle Teilnehmer der Woche
  • Praktische und künstlerische Aktivitäten in „Wanagi Tacanku“
  • Vertiefung der Themen in kleinen Gruppen

Themen der Vormittagstreffen

Das Programm wird in den nächsten Monaten bekanntgegeben; hier einige der geplanten Themen:

  • Unmittelbare Bedrohung durch den Klimawandel: Erfahrungsberichte
  • Die gegenwärtigen Probleme aus wissenschaftlicher Sicht
  • Hoffnung für die Schöpfung: als Glaubende vor den ökologischen Herausforderungen
  • Was kann ich selbst gegen den Klimawandel tun?
  • Junge Menschen fordern Politiker zum Handeln auf

An zwei Vormittagen werden konkrete Initiativen in den bestimmten Bereichen vorgestellt: Artenvielfalt, Energie, Recycling, Verschmutzung der Weltmeere usw.

In den kommenden Monaten werden in den sozialen Netzwerken und auf der Website von Taizé Einzelheiten zu den teilnehmenden Personen veröffentlicht.

Thementreffen in Wanagi Tacanku

Seit 2015 ist „Wanagi Tacanku“ der Ort für künstlerische Aktivitäten in Taizé. Jetzt soll ein Raum entstehen, an dem durch praktische und künstlerische Aktivitäten nach Wegen gesucht wird, respektvoll mit der Umwelt umzugehen. Wir suchen Jugendliche oder Vereine, die konkrete Vorschläge dazu machen oder mithelfen können (siehe unten).


Teilnahme

Man kann sich wie gewohnt über Kontakt und Anmeldung für dieses Wochentreffen anmelden.

Wer an diesem speziellen Programm teilnehmen möchte, dies bitte im Kommentarfeld bei der Anmeldung angeben.

Um bei der Vorbereitung mitzuhelfen

Um bei der Vorbereitung dieser Woche mitzuhelfen oder ein Thema bzw. einen Referenten vorzuschlagen, bitte an solidarity@taize.fr schreiben.

Vom 30. August bis 6. September findet ein Internationales Symposium zum Thema des Beitrags Frère Rogers zum theologischen Denken statt. Zu diesem Treffen sind besonders junge TheologInnen unter 40 Jahren – Studenten sowie in der Forschung oder bereits im kirchlichen Dienst Tätige – eingeladen. Unter anderem werden folgende Fragen und Themen behandelt:

  • „Kann man evangelisch und gleichzeitig Mönch sein?“, mit Laurent Schlumberger, dem Vorsitzenden der Vereinigten Protestantischen Kirche Frankreichs
  • „Die Barmherzigkeit und der ökumenische Weg Frère Rogers“ mit Kardinal Walter Kasper, ehemaliger Vorsitzender des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen
  • „Die Botschaft Taizés an die Jugendlichen“ mit Dimitra Koukoura, Professorin an der orthodoxen theologischen Fakultät von Saloniki (Griechenland)
  • „Voll Hoffnung streiten, mit einem versöhnten Herzen kämpfen… ein südafrikanischer Gesichtspunkt“ mit dem anglikanischen Pfarrer Edwin Arrison

„Auf der Suche nach tieferem Sinn: Frère Roger und die religiöse Tradition Asiens“ mit Erzbischof Thomas Menamparampil aus Indien.

Einzelheiten dazu gibt es hier: http://www.taize.fr/de_article16837.html

(aus dem Brief aus Taize vom 30. Mai 2015)

Im vergangenen Jahr habe ich hier das „125-Jahre-Karl-Barth-und-Coca-Cola-Jahr“ begangen. In diesem Jahr ist – nicht nur bei mir, sondern in der ganzen EKD – „Jahr der Kirchenmusik“. Ein paar Beiträge gab es auf meinem Blog dazu bereits (https://kraftwort.wordpress.com/2012/05/25/1032/ und https://kraftwort.wordpress.com/2012/04/03/der-teufel-liebt-das-lachen-nicht-liederheftempfehlung/) . Für die verbleibenden Monate habe ich mir vorgenommen, jeweils ein eher unbekanntes, aber lohnendes Liederbuch zum „Liederbuch des Monats“ zu küren und vorzustellen.

Thuma mina – Internationales ökumenisches Liederbuch

„Komm, Herr segne uns“ ist in zehn Sprachen enthalten, das südafrikanische, inzwischen auf der ganzen Welt verbreitete südafrikanische  „Siyahamba“ immerhin neben Zulu auch in deutsch, englisch und spanisch. Das bekannte „Aller Augen warten auf dich Herre“ von Heinrich Schütz findet man im vierstimmigen Originalsatz auch mit englischem Text. Es gibt Lieder aus 70 (in Worten: siebzig!) Ländern, von Ruanda (z.B. Nyiagasani- deutscher Text: Barmherziger Gott erbarme dich) bis Schweden (Guds kärlek är som stranden och som gräset, deutsch: Herr deine Liebe …), von Benin (Jesu Kristi na so go na = Jesus Christus wird kommen) bis El Salvador(Santo, santo es nuestro = Heilig, heilig unser Gott), alle mit Text in der Originalsprache und in deutsch, oft auch in englisch und weiteren Sprachen, viele mehrstimmig. Chorusse aus Iona (dem keltischen Taize) werden zugänglich gemacht und traditionelle Kanons aus Deutschland mit internationelen Texten versehen: Eine Fundgrube nicht nur für Gospel- und sonstige Chöre, sondern auch für das Singen in internationalen Begegnungen. Zusammengestellt wurde es unter Leitung des leider schon verstorbenen Frankfurter Propstes Dieter Trautwein (der ja auch den Originaltext von „Komm, Herr segne uns“ verfasst hat), herausgegeben wurde es von der Basler Mission und dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (Hamburg). Mein Exemplar vermerkt leider keine Jahreszahl für das Erscheinungsdatum es ist aber schon ein bisschen älter und ich weiß nicht, ob man es noch bekommt. Es lohnt sich aber in jedem Fall. Die ISBN lautet: 3-921946-17-4(Strube-Verlag)

„Die Berufung der Christen ist so schön, dass man davor nicht fliehen kann“ (aus dem Diognetbrief)

siehe dazu auch: http://www.taize.fr/de_article10039.html

Zum 70. Geburtstag gratuliere ich der Gemeinschaft von Taize und wünsche ihr (und auch mir selbst, sowie der weltweiten Kirche und unserer Erde) folgendes: 

Mögen die Impulse aus Taize auch in Zukunft dazu beitragen, in den Menschen das Beste freizulegen, was Gott in uns hineingelegt hat: das Vertrauen des Gebetes – und dass dadurch Menschen fähig werden, etwas für den Frieden in der Welt zu tun.

Das Jubiläumsjahr „70 Jahre Taize“ ist auch ein Gedenkjahr an den gewaltsamen Tod von Roger Schutz.

Zum Jubiläums- und Gedenkjahr wurde auf der Taize-Seite ein Auszug aus einem bisher unveröffentlichtes Gespräch mit Frère Roger veröffentlicht: „Was wir nicht wussten“. Zu finden ist dieses Video hier:

http://www.taize.fr/de_article10039.html

Ich kann es allen Taize-Interessierten nur empfehlen!

Mehr zum Thema gibt es hier zu lesen:

http://www.evangelisch.de/themen/religion/im-zeichen-der-vers%C3%B6hnung-70-jahre-taiz%C3%A921998