Leider habe ich sie erst am heutigen Faschingsdienstag entdeckt: Eine Narrenpredigt über die Hochzeit zu Kana von Wolfgang Vögele (ein auch sonst geschätzter Mitblogger in der Theo-Blog-Szene). Und hier ist die Predigt zu finden: http://predigten.evangelisch.de/predigt/glauben-und-lachen-predigt-zu-johannes-2-1-12-beim-oekumenischen-gottesdienst-fuer-narren oder – in Auszügen, dafür bebildert http://wolfgangvoegele.wordpress.com/2012/02/11/vom-gramen-zum-lachen-vom-zogern-zum-machen/

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1. In einem Buch von Astrid Lindgren wollen die Kinder einen Seehund aus einem Schuppen befreien. Bei dieser nächtlichen Aktion hören sie unter einem offenen Fenster eine Frau in der Bibel lesen. Sie hören fasziniert einen Vers aus Psalm 139 – und  zwar: „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten …“ In welchem Buch kommt diese Stelle vor?

a Michel muss mehr Männchen machen
b Ferien auf Saltkrokan
c Kalle Blomquist lebt gefährlich

2. In der Geschichte „Gute Nacht, Herr Landstreicher“ lassen Anna und Sven am Tag vor Weihnachten einen Landstreicher in die Wohnung und spielen mit ihm. Sie singen ihm folgendes Lied vor:
„Und Jona raufte sich den Bart,
ging nicht nach Ninive
obwohl es ihm befohlen ward
Er aber stach in See“
Wie geht die biblische Geschichte weiter, von der dieses Lied handelt?

a Jona wird ins Meer geworfen und von einem Fisch gerettet, der ihn ans Land bringt
b Jona geht auf dem Wasser ans Land zurück
c Jona wird von einem Adler ergriffen und nach Ninive gebracht

3. In der Geschichte „Etwas Lebendiges für den lahmen Peter“ bekommt Annastinas Katze drei Katzenkinder. Sie gibt ihnen drei klangvolle Namen, die sie gerade in ihrem Buch „Biblische Geschichte“ gefunden hat. Welche Namen sind das?

a Petrus, Johannes und Jakobus
b Mose, Aaron, Miriam
c Sadrach, Mesach und Abednego

4. In der Geschichte „Guck mal, Madita, es schneit“ stellt sich Maditas Schwester Lisabet in der Stadt auf einen Schlitten, um ein Stück mitzufahren. Doch erst mitten im verschneiten Wald kann sie den Schlitten verlassen. Sie hat schreckliche Angst. Schließlich kommt das Ehepaar Hansson vorbei und bringen sie mit ihrem Schlitten nach Hause. Was tun Hanssons auf der Fahrt?

a Sie singen christliche Lieder – zum Beispiel „Nur ein Tag, ein Augenblick zugleich, oh welch Trost, was auch geschehen mag. Alles ruht in unsres Vaters Händen, ich sein Kind, brauch keine Angst zu haben.“
b Sie schimpfen mit Lisabet und erklären ihr, was noch alles hätte passieren können.
c Sie erzählen Lisabet die biblische Geschichte von Jona.

5. Lotta soll nicht „Pfui Pharao“ sagen, weil das ein Fluch ist. Eines Abends erzählt ihr die Großmutter eine biblische Geschichte und Lotta wundert sich, dass darin ein „Pharao“ vorkommt, der der Hauptperson einen Ring schenkt. Welche biblische Geschichte ist das?

a Die Geschichte von Mose
b Die Geschichte von Josef
c Die Geschichte von Noah

6. Einmal feiert der Opa aus Bullerbü Geburtstag. Welchen Satz sagt er?
a „Hauptsache gesund!“
b „Schön, dass Ihr alle mit mir feiert – dann auf die nächsten neunzig Jahre!“
c „Der liebe Gott hat uns immer gnädiglich behütet“

7. Und schließlich die letzte Frage: Wer küsste die Pastorin?

a Rasmus (in „Rasmus und der Landstreicher“)
b Bosse aus Bullerbü
c Michel aus Lönneberga

Lösungen :1b – 2a – 3c – 4a – 5a – 6c – 7c

P.S.: Mehr für Astrid-Lindgren-Fans gibt’s in meinem Blog hier:  https://kraftwort.wordpress.com/2010/11/26/die-krumuluspillen-haben-gewirkt-zu-pippis-65-geburtstag/

… sagte der Atheist zu mir in einer Diskussion.

Wo er recht hat, hat er recht. Wenn ich das Wasser des Denkens mit dem Feuer des Glaubens erhitze und dann noch das Gemüse der Liebe hineingebe, bekomme ich eine Suppe, die Menschen sättigen kann. Ohne die Wärme des Glaubens aber wird das Wasser des Denkens zu Eis: hart, kalt, unbeweglich, nutzlos …

Erzähler: Das ist Egon, genauer: Egon Neugier. Egon geht spazieren. Plötzlich sieht er auf der anderen Straßenseite etwas ungewöhnliches. Er bleibt stehen.
Egon: Was ist das? Tatsächlich! Ein Mann mit einem Nilpferd! Und jetzt versucht er, das Nilpferd in sein Auto zu laden! Ob das wohl gutgeht?
Nilpferdbesitzer („NPB“): Hallo, Sie da! Ja Sie! Können Sie mir freundlicherweise mal helfen? Ich bekomme das Nilpferd nicht in den Wagen!
Egon: Ja, wenn Sie meinen …
Beide: Hau – ruck; hau – ruck …
NPB: Na, das wäre geschafft, schönen Dank.
Egon (zögernd): Ja, dann, hmm, auf Wiedersehen …
NPB: Entschuldigen Sie, wenn ich Sie noch weiter belästige – aber, könnten Sie nicht mitkommen, zu mir nach Hause? Ich muss das Nilpferd ja auch wieder herausbekommen aus dem Wagen – es ist nur zwei Straßen weiter; ich wäre Ihnen wirklich sehr dankbar.
Egon: Ja, wenn Sie meinen …
Erzähler: Gesagt, getan. Die beiden fahren zwei Straßen weiter und laden unter großen Mühen das Nilpferd wieder aus. Gerade will sich Egon wieder verabschieden, da hat sein neuer Bekannter gleich noch eine Bitte:
NPB: Entschuldigen Sie, wenn ich Sie noch einmal belästige – aber das Nilpferd müßte ja noch in meine Wohnung, in die Badewanne, es braucht nämlich Wasser, es ist ja ein Nilpferd, Sie verstehen …
Egon: natürlich …
NPB:   … ob Sie da freundlicherweise noch einmal mit anfassen könnten?
Egon: Ja, wenn Sie meinen …
Erzähler: Gesagt, getan. Die beiden tragen das Nilpferd in die Wohnung und legen es in die Badewanne. Endlich können sie sich verabschieden.
NPB: Auf Wiedersehen und ganz, ganz herzlichen Dank; Sie haben mir wirklich sehr geholfen – aber jetzt komme ich wohl alleine zurecht, Sie können jetzt endlich Ihren Abendspaziergang fortsetzen.
Egon: Ja, wenn Sie meinen … oder nein, ich hätte da doch noch eine Frage.
NPB: Ja?
Egon: Ich habe Ihnen geholfen, das Nilpferd ins Auto zu laden. ich habe Ihnen geholfen das Nilpferd wieder auszuladen. Ich habe Ihnen geholfen, das Nilpferd in die Wohnung zu bringen und es in die Badewanne zu heben. Ich will ja nicht neugierig sein. Aber ich möchte doch eines wissen: Wozu brauchen Sie dieses Nilpferd?
NPB: Ach so ja. Also wissen Sie, das ist so: Ich habe eine Freundin, mit der ist es komisch. Man kann ihr gar nichts recht machen. Wir sitzen abends am Meer und betrachten einen herrlichen Sonnenuntergang – sie sagt nur ganz cool: Na und? Ich habe Sie ins teuerste Nobelrestaurant zum Essen eingeladen – und sie sagt nur: Na und? Ich habe ihr einen Diamantring geschenkt, das kostbarste, was ich bekommen konnte – sie sagt wieder nur: Na und? Gestern habe ich uns Tickets für eine Weltreise besorgt –  und was meinen Sie, was sie gesagt hat?
Egon: Hmm … Na und?
NPB: Genau. ich schenke ihr eine Weltreise und sie sagt einfach: Na und. – Und heute abend, da kommt sie mich besuchen, in einer halben Stunde. Wir wollen zusammen essen. Dann wird sie vorher ins Bad gehen und sich die Hände waschen und ich sehe es schon vor mir, wie sie dann kreischend aus dem Badezimmer kommt und ruft:  „Liebster, du hast ja ein Nilpferd in der Badewanne!“ Und dann stelle ich mich mal ganz cool hin und sage: Na und?

P.S.: Mehr vom Nilpferd (in diesem Falle von dem, das auf meiner Seite zu sehen ist und das sich nicht in meiner Badewanne befindet) gibt es hier: https://kraftwort.wordpress.com/2009/11/05/warum-ziert-diese-seite-ein-nilpferd/

P.P.S. Und außerdem gibt es noch ein weiteres Anspiel in diesem Blog, das sich für Gottesdienste oder Konfirmanden- und Religionsunterricht eignet – guckst Du hier:

https://kraftwort.wordpress.com/2011/01/15/vom-konig-der-gott-sehen-wollte-ein-kleines-theaterstuck/