Schade, dass evangelische und katholische Kirche sich hier nicht einig sind! (Obwohl sie beim Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsjubiläum sich die Verpflichtung auferlegt haben, in ethischen Fragen die Einigkeit zu suchen!) Ich stimme an dieser Stelle der katholischen Kirche zu. Kardinal Marx hat in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz sich kurz und gut dazu geäußer (noch vor der Budnestagsentscheidung). Sein Statement im Wortlaut:

Kardinal Marx zur Debatte um die „Ehe für alle“

Zur aktuell in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Einführung der „Ehe für alle“ erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:

„Die Deutsche Bischofskonferenz betont, dass die Ehe – nicht nur aus christlicher Überzeugung – die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Frau und Mann als prinzipiell lebenslange Verbindung mit der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben ist.

Wir sind der Auffassung, dass der Staat auch weiterhin die Ehe in dieser Form schützen und fördern muss.

Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen. Es ist auch wegen der von vielen Seiten geäußerten erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken völlig unangemessen, eine solche gesellschaftspolitische Grundentscheidung in diesem überstürzten Verfahren zu fällen.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen.“

(http://www.dbk.de/presse/details/?suchbegriff=Marx&presseid=3424&cHash=f1fee24350fe86d4cf83c4581f9b57c1)

Eine Viertelstunde Zeit sollte man für eine wirklich humorvoll erzählte biblische Geschichte schon ahben – dann kann man sich hier die „Ballade von Bileam und seiner sprechenden Eselin“ anhören. Empfehlenswert vor allem, wenn man das Buch „Der ganze Fisch war voll Gesang“ von Klaus Peter Hertzsch NICHT im Bücherschrank hat (wenn ich nur zwei Bücher zum AT besitzen dürfte wären es Westermanns Theologie des Alten Testaments und dieses).

 

 

Wo die FAZ recht hat, hat sie recht. Hier zum Beispiel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-liederbuch-15036612.html

Ich war leider nicht auf dem Kirchentag. Wurden die Liedfassungen in „gerechter Sprache“ (bzw. „sehrschlechter Sprache“) wirklich gesungen?

Guckst Du HIER …

„Kurzfilme (neudeutsch: Short Cuts) zum Thema Gnade“ waren mir angekündigt, als ich die Seite öffnete meriket ich,d ass es sich nur um gefilmte Statements einzelner Personen handelt (die dabei immer eine Tasse Kaffee trinken, soviel handlung immerhin) Das hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ihc mir unter einem Film mehr Action vorgestellt hatte. Aber einzelne Beispiele davon haben mich doch sehr angesprochen – zum Beispiel diese Gedanken eines jungen Unternehmers, Dominik Hoffmann:

Auch der Bericht der syrischen Studentin Maream Kazah lässt „Gnade“ lebendig werden:

Zu allen Videos kommt man über die Seite der EKHN „Gott neu entdecken“

 

Ich bin ein Fan von Traditionen, gerade auch im Kirchenjahr, bei dem es mich besonders freut, dass heute wir Evangelischen die sind, die die Tradition des Kirchenjahres am ehesten unverfälscht bewahren. Bei uns gibt es zum Beispiel noch die Sonntage „Jubilate, Kantate, Rogate“ oder die Trinatis- und die Epiphaniaszeit, während die römische Kirche einfach „Sonntage im Jahreskreis“ abzählt. Und zum bevorstehenden Sonntag Rogate möchte ich an die Tradition erinnern, dass an diesem Tag des Gebetes auch die Bitte um eine gesegnete Ernte dazugehört (wenn man denn schon nicht mehr den 1. Mai als „Hagelfeiertag“ mit eigenen Erntebittgottesdiensten begeht) Dass wir auch in Zeiten von Unkrautvernichtung, künstlicher Bewässerung und Gentechnik das Wachen udn gedeieh n eben nicht in der Hand haben, das swir überhaupt viel mehr davon leben, dass das Brot auf unseren Feldern wächst als davon, jährlich ein neues Smartphoine leasen zu können, das darf man sich ruhig einmal klar machen, finde ich. Die Fürbitte für eine gesegnete Ernte ist eine Möglichkeit dafür.

(Ist mir das jetzt in diesem Jahr erst wieder so richtig eingefallen, weil ich mich egrade über die hohen preise für deutsche Erdbeeren geärgert habe? Kann schon sein … – die hängen ja auch damit zusammen, dass es im April jedenfalls mit dem Wetter nicht so optimal war.)