Bob Dylan hat am gleichen Tag Geburtstag wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland – nur dass er 8 Jahre älter ist (Robert Zimmermann, so sein bürgerlicher Name, wurde am 24. Mai 1941 geboren). Hier einer seiner Gospelsongs!

Gerade habe ich folgenden Kommentar versucht, auf dem „Atheist media blog“ zu platzieren:

@Itna (9): Religionsfreiheit ist keineswegs einfach ein Teil der Meinungsfreiheit, genausowenig wie die Versammlungsfreiheit oder die Koalitionsfreiheit bereits komplett in der Meinungsfreiheit enthalten sind (auc wenn sie damit natürlich zusammenhängen). Bei der Religionsfreiheit geht es eben nicht nur darum, etwas bestimmtes denken zu dürfen oder eine Anschauung äußern zu dürfen, sondern es geht auch um eine (auch gemeinsame) Ausübung eienr religiösen Praxis. Zur Religion gehört immer „Belief, belong and behaviour“ Deshalb reicht die Meinungsfreiheit nicht aus, um die positive Religionsfreiheit abzudecken und dem Versuch , sie mit dem von Dir angeführten dürftigen Argument „auf kaltem Weg“ abzuschaffen, sollte jeder Demokrat widerstehen, egal ob gläubig oder nicht

Bezeichnenderweise wurde er nicht freigeschaltet …

(Hier lässt sich überprüfen, ob das vielleicht inziwcshen doch passier ist und, falls ja, wie schnell er mit zahlreichen Daumen nach unten versehen wurde ..).
Nachtrag: Freischaltung ist dieses Mal doch noch erfolgt, und mit fünf Dislikes (Stand 25.5.) bin ich noch vergleichsweise glimpflich davongekommen …

… und muss es noch werden!

„Ach Herr, nun gib, dass uns auch find
in Fried und Flehn dein sel’ger Wind;
weh rein vom Sündenstaube
ganz das Gemüt und füll das Haus
deiner Gemeind, dein Werk richt aus,
dass aufgeh rechter Glaube
und unsre Zung ganz Feuer werd,
nichts rede als dein Lob auf Erd
und was den Nächsten bauet.“

(Ambrosius Blarer; aus EG 127)

Interessante Diskussion in der Zeit: Steht der Staat über der Religion?

http://www.zeit.de/2016/21/gesetze-staat-religion-richtlinien/komplettansicht

Meine Sicht dazu:

Was unterscheidet einen freiheitlichen Staat von einem totalitären? Der freiheitliche lässt zu, dass seinen Bürgerinnen und Bürgern etwas anderes (und durchaus unterschiedliches) wichtiger ist als er. Deshalb ist und bleibt die Religionsfreiheit (die negative UND die positive) der Prüfstein dafür, ob ein Staat freiheitlich ist. Denn das, was einem Menschen unvergleichlich wichtig ist, das ist seine Religion. (Luthers Definition “Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott” ist auch von der säkularen Religionswissenschaft als brauchbare Definition rezipiert worden) So einfach ist das, und deshalb haben sowohl Kauder als auch Leitlein auf ihre Weise recht.

Man hört es immer wieder: Das Interesse am christlichen Glauben ist bei Iranern besonders groß und viele Kirchengemeinden bekommen Taufanfragen von Iranern. Hervorragendes zweisprachiges Material für einen Taufkurs mit farsi-sprechenden Menschen aus dem Iran oder aus Afghanistan gibt es hier

 

Stufe 1:

Zwei Feministinnen im Restaurant. Sagt die eine zur anderen: „Gib mir mal bitte die Salzstreuerin!“

Die Formulierung ist (heute) politisch inkmorrekt. Denn inzwischen muss es heißen:

„Gib mir mal bitte den /die Salzstreuer*in“ – wie auch immer man / frau / *  so etwas aussprechen soll …

Ein Abendgebet aus dem 4. Jahrhundert, das in manchen Passagen „Luthers Abendsegen“ sehr ähnlich ist:

O Gott, unser Herr,
du bist voller Güte und liebst die Menschen –
so vergib mir alle meine Sünden, die ich heute getan habe
in Gedanken, Worten und Werken.
Schenke mir einen friedlichen und ungestörten Schlaf.Dein heiliger Engel sei mit mir,
er schütze mich vor allem Bösen.
Sei du unser Schutz für unseren Leib und unsere Seele.
Zu dir steige unser Lob auf:
zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist,
jetzt und allezeit bis in Ewigkeit.
Amen.

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