Kirchliche Tagung. Irgendjemand sagt den Satz: “Wir sollten uns nicht mit uns selbst beschäftigen”. Mit diesem Satz kann man immer punkten, denn er beweist seine Wahrheit und Notwendigkeit allein schon durch die Tatsache, dass er ausgesprochen wird – denn er ist ja selber eine “Selbstbeschäftigung” …

(das ist so ähnlich wie der inhaltsleere Politikersatz: “Wir sollten uns auf die Inhalte konzentrieren”)

Indra, eine in Amerika geborene Dänin mit puertoricanischen Wurzeln singt “People get ready”.

Heute, am 4. Mai ist Weltfischbrötchentag! Und wer den Tag verpasst hat: Ein Fischbrötchen schmeckt auch noch am morgigen “Internationalen Hebammentag” (gleichzeitig auch Weltlachtag) oder am 6. Mai, dem “Internationalen Anti-Diät-Tag” (da darfs auch eins mit Remoulade sein …), gleichzeitig “Tag der geistlichen Berufe” …

 

GLÜCKWUNSCH!

Heute, am 19. März 2013, ist ein großer Tag für die römisch-katholische Kirche – und für die Christenheit, ja die Weltreligionen insgesamt – denn Hans Küng wird 85. Sein Projekt “Weltethos” ist, denke ich, heute nötiger denn je und dafür, dass denkende Menschen glauben können und glaubende Menschen auf das Denken und das Handeln nicht verzichten hat er sehr viel getan. Also; Danke, Hans Küng und Gottes reichen Segen für die kommende Zeit!
(Ach ja, heute war ja noch etwas. Ein nettes Geburststagsgeschenk hat Professor Küng in Rom auch noch bekommen: ein neuer römischer Bischof wurde just an SEINEM Geburtstag auch noch eingeführt – dazu einer, von dem man zumindest im Moment noch hoffen kann, dass er etwas offener ist als sein Vorgänger. Ich finde, Hans Küng sollte ihm eine Audienz gewähren, falls Bischof Franziskus dies wünscht!)
Siehe auch: http://www.dw.de/f%C3%BCr-eine-bessere-kirche/a-16680452?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

Vom Eurovisionssong der Schweizer Heilsarmee “You and me” gibt es ein neues Video. Die Band nennt sich jetzt Takasa und tritt (gemäß Auflage des Veranstalters) ohne Uniform auf. Das Lied gefällt mir immer noch weitaus besser als Glorious (oder wie hieß das noch?) …

Ergänzung am 18. März: Als ich dieses Video vor vier Tagen hochgeladen habe, verzeichnete yotube gut 300 Besucher dafür. Heute sind es schon über 30.000!

Die christliche Botschaft ist nun auch in den Süßigkeitenregalen britischer Supermärkte zu finden. Der Schokoladenhersteller “Meaningful Chocolate Company” (Sinnstiftende Schokoladenfirma) verkauft nicht nur Schokoladenostereier, sondern erklärt auf den Verpackungen auch gleich die Bedeutung des christlichen Feiertages.

 Es heißt “The Real Easter Egg” (Das wahre Osterei), ist aus fair gehandelter Schokolade und steht seit einigen Tagen auf den Produktlisten großer britischer Supermarktketten wie “Tesco” und “Morrisons”. Das Ei fällt nicht nur durch seine bunte Verpackung auf, die den Hügel Golgatha mit drei Kreuzen und ein Ei vor einer aufgehenden Sonne zeigt. Auch der Inhalt scheint ungewöhnlich: Neben dem Schokoladenosterei findet der Käufer dort die Ostergeschichte, ein Poster und Aufkleber. Auf der Innenseite des Deckels steht schließlich ein Vers aus dem Markus-Evangelium.

 Seit drei Jahren gibt es “The Real Easter Egg” nun schon. Aber zum ersten Mal ist es auch in Supermärkten wie “Sainsbury´s” und “Co-op” zu kaufen. Dafür sollen Lobbyisten rund drei Jahr lang gekämpft haben, heißt es in der britischen Zeitung The Telegraph. “Ich habe im vergangenen Jahr viele Einkaufsmärkte angeschrieben und ermutigt, das ‘Real Easter Egg’ zu vertreiben”, sagte der Bischof von Hereford, Anthony Priddis, gegenüber der Zeitung. “Ich freue mich, dass sie die Aufforderung ernst genommen haben. Ich will außerdem alle Einkäufer auffordern, nach dem ‘Real Easter Egg’ zu suchen und sich zu beschweren, falls es nicht vorrätig sein sollte.”

Ostern in der Box

 In Großbritannien werden jährlich rund 80 Millionen Schokoladenostereier verkauft. Das Unternehmen “Meaningful Chocolate Company” rechnet mit einem Verkauf von mehr als 300.000 Ostereiern für 2013. “Es ist unser Ziel, den Ostereier-Markt langfristig zu verändern, indem wir ihn spiritueller, großherziger und glaubwürdiger machen”, sagte der Gründer des Schokoladenherstellers, David Marshall. “Das ist ein großer Durchbruch. Es ist das einzige Ei, dass die Bedeutung von Ostern in einer Box erklärt.” 

 Wie das britische Onlinemagazin Christian Today berichtet, gibt es zu dieser Aktion ein Lied der Musikerin Tara Mathews. Auch darin wird die Bedeutung der Kreuzigung und Auferstehung Jesu erklärt. “In Three Days” steht zum kostenlosen Download auf dem Musikportal iTunes bereit. In einem Begleitvideo zu dem Song sagt der Missionsbischof der Kirche von England, Graham Cray: “Ich freue mich, den Song ‘In Three Days’ von Tara Mathews kommentieren zu dürfen, um an die wahre Bedeutung des Osterfestes, der Feiertage zur Auferstehung Jesus, zu erinnern: An das Event, welches die Welt  laut Christentum für immer verändert hat.”

(aus: http://www.jesus.de/index.php?id=885&tx_ttnews%5Btt_news%5D=191261&cHash=abd36ee10c02fbc389a384a70094330e)

„Die Zahlen des Migrationsberichts 2011 belegen: Deutschland ist heute ein Einwanderungsland. Und das ist gut so”
(http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2013/01/2013-01-30-boehmer-deutschland-einwanderungsland.html)

Glückwunsch, Frau Staatsministerin Maria Böhmer! Vielleicht wird Ihr Statement aus diesen Tagen so in die Geschichte eingehen wie Richard von Weizsäckers Rede zum 8. Mai. Er hat damals das bis dahin als kommunistisch verfemte Wort “Befreiung” für den Tag des Kriegsendes salonfähig gemacht. Und Ihnen ist es – m.W. nach erstmalig – gelungen, dass die Bundesregierung den Begriff “Einwanderungsland” für die Bundesrepublik gebraucht und das mit positiver Konnotation. Was haben wir (bzw. die Politiker) seit den achtziger Jahren herumgeeiert! (Obwohl schonebenfalls Bundespräsident von Weizsäcker dazu mahnte, Deutschland als Einwanderungsland zu verstehen – er konnte das aber, anders als die “Befreiung”, nicht durchsetzen) Erst wurde die Einwanderung als solche abgelehnt. Dann wurde extra der Begriff “Zuwanderung” erfunden, dann wurde als allermindestes dazu gesagt Deutschland sei kein “klassisches” Einwanderungsland … – und dann wunderte man sich, dass die die Migranten tatsächlich nur dazu gekommen sind, aber nicht hinein in die Gesellschaft. Und jetzt, zwar ein Vierteljahrhunder zu spät, aber endlich die Anerkenntnis: Wir sind ein Einwanderungsland, und das ist gut so. Hoffen wir mal, dass auch die richtigen konsequenzen daraus gezogen werden …

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